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19.09.2018, 14:44

Stuttgart: Didavi steigt in Teile des Mannschaftstrainings ein

Korkut will von Druck nichts wissen

Ein Zähler in Freiburg. Die Abwärtsspirale scheint unterbrochen. Das hoffen sie zumindest in Stuttgart, wo der VfB am Freitag gegen Düsseldorf mit einem Erfolg den Fehlstart in die Saison vergessen lassen will. Tayfun Korkut bleibt sich und seiner ruhigen, gelassenen Art treu und will von Druck nichts wissen.

Tayfun Korkut
Sieht beim VfB noch keine Krise: Trainer Tayfun Korkut.
© imagoZoomansicht

Am Freitag ist wieder Jubiläumszeit. Aber nicht alles will auch wirklich gefeiert werden. Bliebe Düsseldorf zum 200. Mal in der Bundesliga torlos, oder würde Christian Gentner seinen 50. Bundesligatreffer erzielen, dann hätte die schwäbische Anhängerschaft sicher ihre wahre Freude. Sollte dem Kapitän aber seine 100. Bundesliganiederlage im VfB-Trikot (bei 94 Siegen und 59 Unentschieden) widerfahren oder Torwart Ron Robert Zieler insgesamt zum 100. Mal in der deutschen Eliteklasse (bei 76 Siegen und 47 Unentschieden) verlieren, dürfte es nicht nur wettertechnisch ungemütlich werden. Korkut will angesichts der auch nach dem 3:3 in Freiburg weiter angespannten Stimmung nichts von Krise oder Druck hören. "So sehe ich das einfach nicht." Die bisherigen Ergebnisse, seien sie auch mager, änderten "nichts an der Situation".

Hoffnung bei Didavi - Sosa beklagt Rückenbeschwerden

Dass Korkut, dem vorgeworfen wird, er würde zu defensiv denken und aufstellen und dadurch das Stuttgarter Offensivpotenzial nicht zur Entfaltung kommen lassen, gegen den Aufsteiger neben Nicolas Gonzalez und Mario Gomez sowie vielleicht noch den im Breisgau eingewechselten Chadrac Akolo ins Rennen werfen, gilt als unwahrscheinlich. "Auch sechs Stürmer sind keine Garantie für Tore", sagt der 44-Jährige, der neben Marc Oliver Kempf (Muskelfaserriss im Oberschenkel) auch auf Borna Sosa sicher verzichten muss. Der Kroate beklagt Rückenbeschwerden, deren genaue Ursachen noch medizinisch im Detail abgeklärt werden müssen. Dafür könnte es Daniel Didavi (Achillessehnenbeschwerden) vielleicht noch kurz vor knapp in den Kader schaffen. Der Mittelfeldspieler legte nach einer rund zweiwöchigen Zwangspause am Mittwoch mit dosiertem Mannschaftstraining los.

Fortuna reist mit "Stuttgartern" an

Vom kommenden Gegner erwartet der Trainer keine Mauertaktik. "Sie darauf zu reduzieren, dass sie sich möglicherweise hinten reinstellen, ist mir zu wenig. Die Düsseldorfer hatten in ihren Spielen auch einige Momente, in denen sie vorne draufgegangen sind." Die eigene Spielweise sei klar. "Wir wollen genügend Druck aufbauen, damit wir sie nach hinten drängen und uns Torchancen herausspielen können." Ob es ein Vorteil oder ein Nachteil ist, dass mit Kevin Stöger, Jean Zimmer, Matthias Zimmermann und Marcin Kaminski, der bis 2019 ausgeliehen ist, vier frühere Stuttgarter für die Fortunen spielen, und man so den Gegner besser einschätzen kann, spielt für Korkut keine große Rolle. "Das wird sich zeigen." Den 44-Jährigen interessiert sowieso nur eines: "Wir haben den Anspruch, jedes Heimspiel zu gewinnen." Womit er die Frage, ob ein Heimsieg gegen den Aufsteiger nicht sogar Pflicht ist, elegant umschifft. Mal sehen, welche Jubiläen am Ende gefeiert werden.

George Moissidis

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weitere Infos zu Didavi

Vorname:Daniel
Nachname:Didavi
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:21.02.1990

weitere Infos zu Sosa

Vorname:Borna
Nachname:Sosa
Nation: Kroatien
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:21.01.1998


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