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18.09.2018, 17:10

Wie der FCN seine Offensivwucht stabilisieren könnte

Köllner und die Frage des Risikos

Zuletzt überzeugte der 1. FC Nürnberg zweimal im zweiten Durchgang. Wie könnte das am Samstag gegen Hannover über 90 Minuten gelingen? Trainer Michael Köllner hat verschiedene Optionen - eine davon wäre allerdings riskant.

Michael Köllner in Bremen
Was plant er gegen Hannover? Bislang gab es für Michael Köllners Elf viel Lob.
© picture allianceZoomansicht

Das nennt man Duplizität der Ereignisse: Die beiden jüngsten Spiele des Aufsteigers aus Nürnberg endeten 1:1 - und dies jeweils nach einer offensiv verhalten geführten ersten Hälfte und einer stürmischen, mitunter mitreißenden zweiten Hälfte, nach der sich der Aufsteiger wiederum fragte, ob da nicht mehr drin gewesen wäre. Letzteres gilt weniger für das jüngste Remis in Bremen, sondern vielmehr für die Heimpartie zuvor gegen Mainz. Halt, eine weitere Doublette gibt's noch - die gegnerischen Trainer lobten die Elf von Michael Köllner ausdrücklich für deren mutige Spielweise.

Nur, schöne Worte sind bekanntlich kein Ersatz für Punkte, und so lautet nunmehr die Frage, was der Trainer gegen Hannover ändern sollte, damit beide Hälften gleichsam schwungvoll verlaufen und am Ende der erste Sieg zu Buche schlägt. Vielleich noch mehr Offensive wagen, die neuen Außen Matheus Pereira und Virgil Misidjan anders als in Bremen beide von Beginn auflaufen lassen und Yuya Kubo gleich ins Zentrum setzen? Zu Erinnerung: Bei Werder begannen Pereira und Kubo auf den Bahnen, Misidjan, der Torschütze des späten Ausgleichs, saß zunächst auf der Bank.

Die Variante Pereira/Kubo/Misidjan ist auch am Samstag unwahrscheinlich

Eine fraglos denkbare Variante, allerdings auch eine riskante. Offensive Wucht ist ja schön, geht sie aber zu Lasten der Defensive wird es problematisch. Nun gut, dann muss dieses Trio einfach nur nach hinten mitarbeiten, und alles ist gut. Der Haken: Das mit dem einfach ist leichter gesagt als getan. Alle drei sind schließlich mehr oder minder gerade erst in Nürnberg angekommen, sie können also Köllners Spielsystem noch gar nicht in seiner Gänze verinnerlicht haben - und genauso wenig kann die Abstimmung zu den Mitspielern perfekt sein. Ein Umstand, der sich gerade bei Ballverlusten und dem dann notwendigen blitzschnellen Einlegen des Rückwärtsganges negativ bemerkbar macht.

Aus diesem Grund hat Köllner in Bremen dieser Variante auch eine Absage erteilt. Und auch wenn er sich natürlich nicht in die Karten schauen lässt, so erscheint es unwahrscheinlich, dass er am Samstag gegen die des gefährlichen Umschaltspiels mächtigen Niedersachen von Beginn an auf sie setzen wird. Zumal es ihm an Optionen nicht mangelt.

Löwen ist wieder eine Startelf-Option - in Bremen war er ein belebendes Element

Eduard Löwen zum Beispiel ist nach seiner jüngsten kleinen Verletzungsmisere wieder im Vollbegriff seiner Kräfte, was nach seiner Einwechslung in Bremen deutlich sichtbar wurde. Der 21-Jährige erwies sich als belebendes Element und ist somit auch eine Option für die Startelf. Er könnte auf der Acht neben Hanno Behrens beginnen wie auch auf dem Flügel - in beiden Fällen könnte er sich ein munteres Wechselspiel mit Kubo liefern. Was der Trainer dazu sagt? "Wir werden uns schon etwas einfallen lassen."

Chris Biechele

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