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14.09.2018, 13:43

Stuttgarts Trainer muss wohl auf Didavi verzichten

Korkut: Mit anderer Spielweise zum Sieg in Freiburg

Die Vorzeichen stehen gut. Sechs der sieben jüngsten Bundesligaspiele gegen den SC Freiburg konnte der VfB Stuttgart gewinnen. Nur 2014/15 reichte es lediglich zu einem 2:2. Für beide Teams wird die Partie am Sonntagabend wegweisend. Tayfun Korkut ruft einen Sieg als Ziel aus.

Tayfun Korkut
Braucht dringend drei Punkte: VfB-Trainer Tayfun Korkut.
© imagoZoomansicht

Optimisten würden beim Blick auf die jüngste Bilanz der Schwaben gegen die Badener sagen: Da kann ja nichts schiefgehen. Pessimisten würden hingegen das sich anbahnende Ende der Serie fürchten. Wie auch immer - im Duell der Teams mit der aktuell schlechtesten Chancenverwertung der Liga geht es um viel. Es gilt die Devise Verlieren verboten, um nicht frühzeitig im Tabellenkeller klebenzubleiben. Die Stuttgarter, die aus drei (!) vielversprechenden Torannäherungen kein Kapital schlagen konnten, und die Freiburger, die bei 17 Versuchen - die zweitmeisten hinter Rekordmeister FC Bayern - bisher erfolglos blieben, sind gewarnt. Freiburg sei "ein Gegner, der ebenfalls einen Sieg braucht", sagt Korkut. Entsprechend gefährlich, allerdings auch gut bekannt. "Wir wissen, was auf uns zukommt aus der vergangenen Saison. Eine Mannschaft, die bis zur letzten Sekunde alles gibt. Die mit den Fans im Rücken ans Limit geht".

Korkut will keine langen Bälle nach vorne

Auch wenn der Stuttgarter den Begriff Hoffnung im Zusammenhang mit dieser Partie nicht mag, weil dies zu sehr auf Zufall hindeute. Der Hoffnungsträger des VfB hat einen Namen: Mario Gomez, der in der vergangenen Spielzeit beim 2:1 im Breisgau beide Treffer erzielte. Der Stürmer steht vor seinem 300. Bundesligaspiel hat und gegen den SC in bisher elf Partien zehnmal getroffen hat. "Wir müssen unsere Offensivabteilung besser ins Szene setzen", als zuletzt gegen den FC Bayern, fordert der VfB-Coach. "Wir wissen, dass wir Tore schießen können." Allerdings mit einer anderen Spielweise als zuletzt. Es verbiete sich, "Bälle nur lang nach vorne zu schlagen. Daran haben wir im Training intensiv gearbeitet".

Didavi fällt aus

Nach dem Mutlos-Auftritt gegen den Rekordmeister ist mit einer offensiveren Herangehensweise zu rechnen. "Bayern muss man ausklammern", so Korkut, der sich lieber am Auftritt in Mainz zuvor orientieren will. Dort hatten die Stuttgarter zumindest die erste halbe Stunde zu gefallen gewusst. "Wir wissen, dass wir zielstrebiger sein müssen, dass wir in die gefährlichen Zonen kommen müssen. Wir wollen gewinnen und nicht unentschieden spielen." Dabei müssen die Stuttgarter allerdings auf Daniel Didavi verzichten, dessen Achillessehnenprobleme noch anhalten, und auf Marc Oliver Kempf. Den aus Freiburg gekommenen Innenverteidiger stoppt ein Muskelfaserriss im Oberschenkel. Dennis Aogo (Probleme mit der Bauchmuskulatur), einst beim SC aus der Jugend aufgestiegen, und Emiliano Insua (Fußprellung) haben ihre Problemchen auskuriert.

George Moissidis

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