Baden-württembergisches Derby gegen Stuttgart

Freiburgs schlechte Ausbeute: 17 Chancen, null Punkte

Bundesliga - 12.09. 14:48

Das Ergebnis am rechten Ende der Tabelle ist dasselbe: Null Punkte stehen beim SC Freiburg und beim VfB Stuttgart nach zwei Ligaspielen jeweils zu Buche. Wie diese Minimal-Ausbeute zustande kam, war bei den baden-württembergischen Konkurrenten aber durchaus unterschiedlich.

Zum Haareraufen: Freiburgs Nils Petersen nach einer vergebenen Chance. © imago

Während sich der SC in den ersten beiden Spielen satte 17 Torgelegenheiten erspielte und in dieser Hinsicht Platz zwei hinter den Bayern belegt, kam der VfB gerade einmal auf drei Chancen - Liga-Minuswert. Die Verwertung allerdings war bei beiden Teams schlecht: Freiburg kommt nur auf einen Treffer, Stuttgart ist sogar noch torlos.

Ein 0:0, was angesichts der beiden Sturmflauten naheliegen könnte, ist angesichts der letzten Ergebnisse dennoch unwahrscheinlich: In den letzten 13 Heimspielen gegen Stuttgart gab es entweder einen Sieg für die Badener (fünfmal) oder für die Schwaben (achtmal). Allerdings ist der SC seit sieben Spielen gegen Stuttgart ohne Sieg (1 Remis, 6 Niederlagen). So eine lange Durststrecke gab es zuvor für den SCF gegen den VfB nie. Gegen keine andere Mannschaft gab es aus den letzten sieben BL-Spielen zusammen nur einen Zähler. Ein Ende dieser Serie würde auch die saisonübergreifend schwache Freiburger Bilanz von acht Niederlagen in den letzten zehn Bundesligaspielen etwas aufpolieren.

Neu sind die Null-Punkte-Starts für beide Teams allerdings nicht, selbst eine dritte Niederlage wäre keine Premiere: 1995/96 startete Freiburg mit drei Niederlagen in eine Saison. Dem VfB passierte das schon dreimal, jeweils in jüngerer Vergangenheit: 2010/11, 2013/14 und 2015/16.

Patrick Kleinmann

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