Hoffenheim gibt Adams-Diagnose bekannt

Schulz' nächstes Ziel: Überwintern in Europa

Bundesliga - 12.09. 12:08

Die Tage bei der Nationalelf inklusive seinem Highlight, dem selbst erzielten 2:1 im "Wohnzimmer" in Sinsheim gegen Peru, hat Nico Schulz sichtlich genossen. Nach seinem DFB-Debüt hat sich der Hoffenheimer Linksverteidiger direkt das nächste, hohe Ziel gesetzt.

Ein Tiefensprinter, der über die Dynamik kommt: Hoffenheims Nico Schulz. © imago

"Wir wollen europäisch überwintern", erklärte Schulz im Nachgang seines ersten Auftritts für die A-Nationalmannschaft. Die Gruppenkontrahenten für die TSG sind mit Schachtar Donezk, Olympique Lyon und Manchester City einerseits namhaft, andererseits findet der 25-Jährige: "Wir haben es geschafft, wir nehmen die Gegner so, wie sie sind." Pragmatisch also fällt seine Einschätzung aus, genauso wie seine Herangehensweise auf dem Feld.

Schulz hat seine Stärken in der Geradlinigkeit und im Tempo. Ein Tiefensprinter, der über die Dynamik kommt. Defensiv offenbarte er aber gegen Peru Schwächen, wie auch vor dem 0:1. Liegt es daran, dass er bei der TSG eine Dreierkette hinter sich hat, also auch einen gelernten Innenverteidiger auf halblinks und damit eine zusätzliche Absicherung? Ob er in einer Fünfer- oder Viererkette verteidige, sei ihm egal, erklärt er: "Ich fühle mich in beiden Formationen wohl. Klar ist aber auch: Ich muss die Jungs noch besser kennenlernen, damit die Abstimmungen besser werden."

Logisch, dass er auf eine weitere Chance bei Joachim Löw hofft. Sein Fazit der ersten Nominierung: "Es lohnt sich, hart zu arbeiten." Und: "Generell können wir besser spielen und mehr Tore machen. Das ist auf mich bezogen, aber auch auf die ganze Mannschaft." Wenngleich er mit freundlicher Unterstützung des gegnerischen Schlussmanns zu seinem Premierentor kam.

Außenbandruptur bestätigt: Adams fällt noch mehrere Wochen aus

Derweil hat die TSG die finale Diagnose bei Kasim Adams bekanntgegeben: Weitere Untersuchungen hätten eine Außenbandruptur am rechten Knöchel bestätigt. Der Innenverteidiger, der sich die Verletzung am zweiten Spieltag gegen den SC Freiburg (3:1) zugezogen hatte, wird damit noch mehrere Wochen ausfallen.

Benni Hofmann

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