Bremen: Keeper hat ein gutes Gefühl

Pavlenkas Hoffen auf Nürnberg

Bundesliga - 10.09. 17:55

Gute Nachrichten von Werder-Keeper Jiri Pavlenka: Der Torwart kehrte am Montag auf den Trainingsplatz zurück. Ins Teamtraining stieg die Nummer eins der Bremer zwar noch nicht ein, das soll allerdings Mitte der Woche passieren. Sein Einsatz am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) gegen Nürnberg ist noch offen.

Wer spielt am Sonntag? Jiri Pavlenka (li) oder Youngster Luca Plogmann. © imago

Es war der Schreckmoment aus Bremer Sicht beim 2:1-Auswärtssieg in Frankfurt: Keeper Pavlenka krachte mit Eintracht-Angreifer Mijat Gacinovic zusammen und blieb benommen auf dem Boden liegen. Es ging nicht weiter, der Schlussmann musste vom Feld getragen werden. Genau das durfte aus Werderaner Sicht eigentlich nicht passieren, denn mit Ersatztorwart Stefanos Kapino, Michael Zetterer und Jaroslav Drobny waren gleich drei SVW-Torhüter verletzt. So kam Youngster Luca Plogamnn (18 Jahre) zu seinem Bundesligadebüt.

So früh war sein Einsatz im deutschen Oberhaus zwar nicht geplant, aber die Bremer um Trainer Florian Kohfeldt betonten stets, dass sie ihm voll vertrauen. Dennoch dürften die Norddeutschen am Sonntag gegen Nürnberg lieber ihre Nummer eins im Kasten sehen. Und von Pavlenka, der in Frankfurt eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, gab es am Montag gute Nachrichten: Der Keeper kehrte auf den Trainingsplatz zurück, für das Teamtraining reichte es allerdings noch nicht. "Ich fühle mich sehr gut. Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten Tagen mit der Mannschaft trainieren werde", sagte der Torwart gegenüber "Werder.TV".

Bereits am Sonntag hatte Trainer Kohfeldt betont, dass beim Tschechen alles nach Plan laufe. Die Chancen, dass er am Sonntag gegen Nürnberg wieder dabei sein kann, stehen also nicht schlecht. "Es ist noch schwierig zu sagen, aber ich glaube und hoffe, dass ich gegen Nürnberg wieder spielen kann", machte Pavlenka den Werder-Fans Mut. Der Torwart kam bisher 36-mal in der Bundesliga für den SVW zum Einsatz und konnte letztes Jahr in seiner ersten Saison auf Anhieb überzeugen.

mst

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