Größter Posten sind Personalkosten

Für Video-Assistent und Co.: Vereine zahlen 19 Millionen

Bundesliga - 10.09. 15:00

Knapp 19 Millionen Euro werden den 36 Profiklubs in dieser Saison für Schiedsrichterkosten, Torlinientechnologie und Video-Assistent in Rechnung gestellt. Die DFL hat den Vereinen die Kostenrechnung detailliert aufgeschlüsselt und die Zahlen übermittelt.

Das Videoassistcenter in Köln. © picture alliance

Die klassischen Schiedsrichterkosten belaufen sich auf 11,28 Millionen Euro. Zuzüglich werden 900.000 Euro an Schiedsrichterkosten für den Einsatz der Video-Assistenten in der Bundesliga berechnet, 180.000 für die 2. Liga, die sich in dieser Saison noch in einer Testphase befindet. Ferner schlagen 800.000 Euro für Anti-Doping-Maßnahmen sowie für das Schiedsgericht auf der Soll-Seite zu Buche. Daraus ergeben sich für jeden Bundesligaklub Kosten in Höhe von 497.230 Euro und für jeden Zweitligaklub Kosten in Höhe von 233.615 Euro. Von den klassischen Schiedsrichterkosten nebst der Leistungen für Anti-Doping und Schiedsgericht über eine Gesamtsumme von 12,08 Millionen Euro tragen die Bundesliga-Klubs zwei Drittel, die Zweitligaklubs ein Drittel.

Zu diesen Personalkosten kommen für den Video-Assistent 2,53 Millionen Euro an Technik- und 294.000 Euro an Glasfaserkosten. Die Gesamtsumme wird auf die 18 Bundesligaklubs umgelegt (156.889 Euro pro Verein). Für die Offline-Testphase in der 2. Liga begleicht die DFL die Rechnungen aus dem Verbandshaushalt. Für die Torlinientechnik bringt die Bundesliga in dieser Saison 2.173.255 Euro auf. Diese Summe setzt sich aus Leasinggebühr (900.000 Euro), Betriebskosten (684.000 Euro), Replay-Szenen (162.000 Euro), Übertragungswagen (135.000 Euro), Einsätzen bei den Relegationsspielen (115.000 Euro), Wartung (90.000 Euro) und Installation (87.255 Euro) zusammen. 120.736 Euro werden jedem Bundesligaverein in Rechnung gestellt.

Für alle aufgeführten Leistungen wird jeder Bundesligaverein mit insgesamt 774.855 Euro und jeder Zweitligaverein mit 233.615 Euro belastet.

Rainer Franzke

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