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08.08.2018, 17:42

Trainer weiß: "Es gibt noch viel zu tun"

Favre: "Verlieren zu schnell die Ordnung"

Borussia Dortmund hat die Schweiz am Mittwoch mit einem eher zwiespältigen Gefühl verlassen. Im Vorbereitungscamp von Bad Ragaz wurde viel und intensiv trainiert. Aber noch immer schleppt der BVB fußballerische Altlasten mit sich herum. "Wir haben viel zu tun", seufzt Lucien Favre. "Das ist noch nicht top, top, top."

Lucien Favre
Sorgt sich um seine Defensive: BVB-Trainer Lucien Favre.
© imagoZoomansicht

Das 1:3 (0:2) im abschließenden Test gegen den SSC Neapel bescherte dem neuen Trainer die erste Niederlage unter seiner Regie. Und die Erkenntnis, dass sein Team weiter ungesunde Verhaltensmuster zeigt, die von einem Gegner dieser Qualität schonungslos ausgenutzt werden. Dortmunds schon länger bekannte Anfälligkeit in der Defensive bereitet Favre Sorgen, er sagt: "Wenn wir den Ball verlieren, haben wir ein Problem."

Wie schon beim vormittäglichen 4:3 gegen den FC Zürich kassierte die Borussia am Abend in St. Gallen drei Gegentore im Anschluss an Ballverluste. Favre rügte die Ungeduld im Aufbau mit ihren fatalen Folgen: "Manchmal müssen wir einfacher spielen, statt ins Risiko zu gehen. Wir verlieren die Ordnung zu schnell."

Torhüter Roman Bürki als unmittelbar Betroffener mahnte nach der Partie die weiterhin fehlende Balance auf dem Platz an. Seine Kollegen sind jederzeit in der Lage, in der Offensive zu wirbeln, sie erweisen sich in der Defensive aber zu häufig als Steigbügelhalter ihrer Gegner. "Wir müssen ein gutes Gleichgewicht finden", appelliert Bürki.

Favre will jetzt auf seine Spieler einwirken, im Spielaufbau weniger überhastet zu agieren, um auf diese Weise das Risiko unnötiger Ballverluste deutlich zu reduzieren. Bevor der Gegner mit freundlicher Dortmunder Unterstützung wieder Tore wie Neapel erzielen kann, soll seine Elf den Ball "lieber von links nach rechts zirkulieren lassen". Oder umgekehrt.

Gänzlich unzufrieden zeigte sich Favre am Dienstag in St. Gallen freilich nicht, er verwies auf Philipps Tor, Dahouds Lattenschuss und "drei, vier sehr gute Chancen". Außerdem, und auch das war eine wesentliche Erkenntnis dieses Abends, sei er "nie unzufrieden".

Thomas Hennecke

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