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14.06.2018, 12:02

Rosen: "Für uns nicht sinnvoll"

TSG-Sportchef über die Transferbörse WM

Der große Markt für die europäische Mittelklasse wird die an diesem Abend beginnende WM nicht, denkt Alexander Rosen. Nichtsdestotrotz schaut der Direktor Profifußball der TSG Hoffenheim dieser Tage aufmerksam nach Russland. Besonders gespannt ist er auf die Südamerikaner - aber nicht wegen James Rodriguez.

Alexander Rosen
Glaubt nich an neue Trends bei der WM: Alexander Rosen.
© imagoZoomansicht

Der Kolumbianer, der sich während des vergangenen Weltturniers in die Herzen der Fans und die Notizzettel der großen Klubs gespielt hatte, wäre ohnehin viel zu teuer für die Kraichgauer, auch wenn sie dank der Champions-League-Qualifikation Millionen erhalten. Damit ist der Bundesliga-Dritte wohl nicht alleine, erwartet Rosen: "Vielleicht betreiben einige Klubs, die es sich leisten können, eine Art von 'WM-Scouting'. Dann spielt da ein James Rodriguez oder wer auch immer überragend und ist der große Renner. Für Klubs auf unserem Niveau ist das nicht besonders sinnvoll." Vielmehr sieht sich die TSG dank der Zugänge Belfodil, Brenet, Bittencourt und Grifo bereits gut gerüstet.

Daher hält Rosen auch nicht allzu viel davon, auf das frühere Ausscheiden der Premier League aus dem Transferbieten in diesem Sommer zu zocken. "Vielleicht kann es die Chance auf einen einzelnen Spieler geben", meint der 39-Jährige zwar, ergänzt aber: "Insgesamt ist es für uns überhaupt kein Thema unsere Planungen auf diesen späten Zeitpunkt auszulegen." Sprich: Rosen bevorzugt es, mit einem fertigen oder bis auf einige wenige Positionen fertigen Kader in die am 1. Juli beginnende Vorbereitung zu gehen und nur im Ausnahmefall spät im August nochmal zu agieren. Ab dem 10. August verzichtet die englische Beletage freiwillig auf Zugänge, was den durch TV-, Investoren- und Oligarchen-Milliarden aufgepumpten Markt etwas abkühlen lassen dürfte.

Auf den Blick gen Osten während des Turniers mag Rosen dennoch nicht verzichten: "Ich bin sehr gespannt, was die Südamerikaner machen. Man kennt viele Spieler aus den Top-Ligen Europas, hat aber die taktische Ausrichtung der Nationalmannschaften nicht so auf dem Schirm." Der Manager rechnet mit mehr Dreierketten, wie zuletzt in der Bundesliga. Diese Defensivformation erlebte interessanterweise beim Turnier 2014 seitens der Südamerikaner eine Wiederbelebung. Grundsätzlich aber "erwarte ich keine grundsätzlichen Neuerungen oder Trends", so Rosen.

Benni Hofmann

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