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21.05.2018, 23:22

Kieler um Peitz üben scharfe Kritik an der Relegation

"Wir sind nicht gescheitert, gescheitert ist Wolfsburg"

Kaum hatte er erneut in der Relegation den Bundesliga-Aufstieg verpasst, da schoss Holstein Kiels Dominic Peitz scharf - gegen den VfL Wolfsburg und gegen den Modus.

Die Profis von Holstein Kiel nach dem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg
Enttäuschung und Wut: Die Kieler Profis um Dominic Peitz (#13) nach dem 0:1 gegen Wolfsburg.
© picture allianceZoomansicht

Scheitern in der Relegation? Das ist für Dominic Peitz kein Neuland: 2015 hatte er mit dem Karlsruher SC gegen den Hamburger SV und Bruno Labbadia den Kürzeren gezogen (1:1/1:2 n.V.), jetzt unterlag er gegen den gleichen Coach und den VfL Wolfsburg im Kampf um einen Platz in der Bundesliga (1:3/0:1). Der Routinier weigerte sich jedoch, von einer Niederlage zu reden.

"Wir sind nicht gescheitert, gescheitert ist der VfL Wolfsburg mit seiner Idee, ein Team zusammenzustellen", wurde Peitz deutlich und übte nach dem 0:1 im Rückspiel eine Generalkritik am Modus: "Es ist zweifelhaft, wenn der Bundesligist einen Rettungsring zugeworfen bekommt und man den Dritten der 2. Liga im deutschen Fußball sein Märchen nicht fortführen lässt."

Den Gesamtsieg in der Relegation freilich erachtet der Mittelfeldmann als verdient: "Sie haben beide Spiele gewonnen, sie haben es in beiden Spielen gut gemacht. Aber das kann man auch erwarten von Spielern, die in der restlichen Saison vielleicht mehr damit beschäftigt waren, ihr Geld zu zählen."

Von seinem Kapitän Rafael Czichos bekam Peitz Flankenschutz: "Geld regiert nicht nur die Welt, sondern auch den Fußball, deshalb gibt es so einen Modus." Seit der Wiedereinführung der Relegation 2009 setzte sich in acht von zehn Fällen der Bundesligist durch, inzwischen zum sechsten Mal in Folge.

Sebastian Wolff

Video zum Thema
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Holstein Kiel hat den Durchmarsch von Liga drei in Liga eins verpasst. Der VfL Wolfsburg gewann auch das Rückspiel und schafft somit im zweiten Jahr in Folge die Rettung über die Relegation. Trainer Bruno Labbadia will dem VfL beim Neuanfang weiter unterstützen.
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Bilder des Spieltages
Bundesliga-Relegation, 2017/18, Relegation
Bundesliga-Relegation, 2017/18, Relegation
Angespannte Miene

Eigentlich könnte Bruno Labbadia angesichts des 3:1 aus dem Hinspiel entspannt in die Partie gehen. Doch angesichts der starken Schlussphase der Kieler in Wolfsburg warnt er vor Überheblichkeit.
© imago

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110 Leserkommentare

Ossisailor
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24.05.2018 | 18:31

@Boris

Du solltest Deine Position nochmal überdenken: Wenn nur zwei aufsteigen, dann wird der 3. der Liga doch [...]
ToppiTrainergott
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24.05.2018 | 11:56

@uetzmuetz
Im Vergleich zu dem, was Sie ansprechen, ist der Relegationsmodus ... Peanuts. Wie man [...]
ToppiTrainergott
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24.05.2018 | 11:56

@Das_EGo

Ok, ich verbessere meine Formulierung:

... da es historisch seit Gründung der 2. Liga immer 3[...]
BorisPasternak
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24.05.2018 | 11:56

Man sollte die Relegation wieder abschaffen

Nicht aus Gerechtigkeitsgründen, sondern aus Gründen der Unzumutbarkeit. Diese Relegation ist eine unnötige [...]
rauschberg
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23.05.2018 | 21:38

nauli

Der liebe Herr Peitz hat seit er richtig Fußball spielt über ein halbes Dutzend mal en Verein gewechselt. [...]

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weitere Infos zu Peitz

Vorname:Dominic
Nachname:Peitz
Nation: Deutschland
Verein:1. FSV Mainz 05 II
Geboren am:11.09.1984


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