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14.05.2018, 16:24

Hamburger haben keine Zuschauerausschlüsse zu befürchten

HSV-Krawalle: DFB bleibt bei Verzicht auf Kollektivstrafe

Die Pyro-Krawalle in Hamburg am 34. Spieltag werden bald das DFB-Sportgericht beschäftigen. Der HSV war zwar in der laufenden Saison bereits zweimal zu hohen Geldstrafen verurteilt worden, der DFB aber will weiterhin keine Rückkehr zu Kollektivstrafen.

Eingriff der Ordnungshüter: Polizisten beim Saisonfinale des HSV.
Eingriff der Ordnungshüter: Polizisten beim Saisonfinale des HSV.
© imagoZoomansicht

Das bestätigte der Verband auf die Frage, ob das Präsidium seine Linie überdenken werde: "Aktuell gibt es keine Gedanken in diese Richtung." Verbandsintern forderte nach kicker-Informationen jedoch durchaus die ein oder andere Stimme, den Verzicht zumindest zu hinterfragen.

Denn die Hamburger waren bereits zweimal in diesem Jahr zu hohen Geldstrafen verdonnert worden: am 15. Januar zur Zahlung von 30.000 Euro nach Pyrovorfällen in Hannover (15. September 2017), Schalke (19. November 2017) und gegen Frankfurt (12. Dezember 2017). Gar 80.000 Euro waren am 4. April fällig. Damals urteilte das Sportgericht zu Vorfällen im Nordderby in Bremen (24. Februar). Dieses musste unter anderem wegen aufs Feld geworfener Pyrotechnik dreimal unterbrochen werden. Ein Fan erlitt ein Knalltrauma.

Die Partie am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach wurde in der Nachspielzeit für über 15 Minuten unterbrochen, nachdem sich einige Anhänger unter den Pfiffen eines Großteils der Stadionbesucher vermummt hatten, Pyrotechnik zündeten und aufs Feld warfen. Verletzt wurde niemand. Im August 2017 hatte Präsident Reinhard Grindel dem Kontrollausschuss "bis auf Weiteres" die Abkehr von Kollektivstrafen, also Zuschauerausschlüssen und -Teilausschlüssen, empfohlen. Das Anklagegremium hatte sich daran gehalten und wird so auch im Fall HSV verfahren. Zumindest erklärte Anton Nachreiner dem kicker: "Der DFB-Kontrollausschuss ist an die Vorgaben des Präsidiums gebunden." Mehr wollte der Chefankläger dazu nicht sagen.

Benni Hofmann

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© Getty Images (1), imago (3)

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