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05.05.2018, 17:23

Wolfsburg braucht Punkt zur Rettung - Spannung um Europa

Mainz rettet sich, HSV verpasst Platz 16, Schalke ist Vizemeister

Der Hamburger SV hat den erhofften Sprung auf Platz 16 verpasst und droht weiterhin direkt abzusteigen. Der Dino verlor in Frankfurt 0:3 und konnte die Leipziger Hilfe - 4:1 gegen die Wolfsburger - nicht nutzen. Weiterhin im Abstiegskampf steckt Freiburg, das in Gladbach 1:3 unterlag. Gerettet hingegen hat sich Mainz durch das überraschende 2:1 in Dortmund. Schalke ist nach dem 2:1 in Augsburg sicher Tabellenzweiter. Im Rennen um Europa ist am 34. Spieltag noch einiges möglich.

Die Schalker sind dank Kehrer Vizemeister, Frankfurt schlug mit Meier den HSV klar und Mainz rettete sich in Dortmund.
Die Schalker sind dank Kehrer Vizemeister, Frankfurt schlug mit Meier den HSV klar und Mainz rettete sich in Dortmund.
© Getty ImagesZoomansicht

Leipzig gnadenlos - Wolfsburg nur in den Anfangsphasen willig

RB Leipzig hat sich am Samstagnachmittag durch den 4:1-Heimsieg gegen Wolfsburg im Rennen um die Königsklasse zurückgemeldet und lässt den VfL weiter um den Ligaerhalt zittern. Durch die Niederlage bleiben die Niedersachsen auf dem Relegationsplatz und in Reichweite des Hamburger SV. Eigentlich begann die Labbadia-Elf schwungvoll, doch mit Lookmans Führungstor für die Sachsen verlor sie den Faden. Ab Mitte der ersten Hälfte spielte nur noch die Hasenhüttl-Elf und kam durch Werner zur 2:0-Pausenführung. Kurz zuvor wurde ein weiterer Treffer von Augustin wegen Abseits zurückgepfiffen. Mit Beginn der zweiten Hälfte startete Wolfsburg die Aufholjagd und kam durch Didavi zum schnellen Anschlusstreffer, doch mehr sollte dem VfL nicht gelingen. Vielmehr zogen die Leipziger das Tempo wieder an und schossen durch Lookman und Augustin den klaren Sieg heraus.

Zwei aberkannte HSV-Tore - Frankfurt zurück mit Sahnehäubchen Meier

Frankfurts Alex Meier feierte sein Comeback mit einem Tor gegen den Ex-Klub Hamburger SV.
Frankfurts Alex Meier feierte sein Comeback mit einem Tor gegen den Ex-Klub Hamburger SV.
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Der Hamburger SV musste bei Eintracht Frankfurt nach zuletzt zwei Siegen in Folge wieder komplett Federn lassen. Durch das 0:3 bei den Hessen bleiben die Hanseaten weiterhin auf Platz 17 stehen und haben zwei Punkte Rückstand auf Wolfsburg. Die Partie bei der SGE hielt Einiges an Herzrasen parat, denn die Hamburger jubelten über einen Treffer von Ito, der jedoch wegen einer hauchdünnen Abseitsposition des Japaners aberkannt wurde. Kaum war bei der Titz-Elf der Ärger über die verpasste Führung verraucht, klapperte es im eigenen Kasten. Wolf war durchgebrochen und tunnelte HSV-Keeper Pollersbeck zur Führung der Frankfurter. Unter dem Strich war das knappe 1:0 zur Pause verdient, da die Kovac-Elf zielstrebiger agierte. Im zweiten Abschnitt waren die Hamburger gefordert, doch erneut haderten sie mit einem zurecht aberkannten Abseitstor von Holtby. Ein Remis hätte sich der Bundesliga-Dino zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient, denn er agierte viel schwungvoller als die Frankfurter, die hauptsächlich den Vorsprung mit massierter Abwehrarbeit verteidigten. Mit einem Konter über Mascarell entschied die SGE das Duell mit dem 2:0, der die Frankfurter zurück in die Erfolgsspur bringt. Das Sahnehäubchen für die Eintracht: Rückkehrer Meier besorgte den 3:0-Endstand.

Drmic lässt Freiburgs Hoffnungen platzen

Neben Wolfsburg und Hamburg zittert auch noch der SC Freiburg. Die Breisgauer wollten den entscheidenden Schritt in Mönchengladbach machen, doch die Streich-Elf kassierte bei den Borussen eine bittere 1:3-Niederlage. In den ersten 45 Minuten agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, aber die Gladbacher zeigten sich bei ihrer ersten Chance kaltschnäuziger - Hazard machte das 1:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Elvedi nach einer Ecke per Kopf zum 2:0, doch die Freiburger gaben sich noch nicht geschlagen - Kleindiensts erstes Bundesliga-Tor bedeutete den schnellen Anschlusstreffer. Allerdings schlug die Hecking-Elf durch Drmics Kopfballtor ebenso zügig zurück, so dass der Heimsieg nicht in Gefahr geriet und Europa weiter möglich ist.

Mainz rettet sich: Baku ebnet den Weg zum Ligaerhalt - BVB schwach

Mainz jubelt in Dortmund über den Klassenerhalt.
Mainz jubelt in Dortmund über den Klassenerhalt.
© imago

Vor dem 33. Spieltag steckten vier Teams im Abstiegskampf, nach den 90 Minuten zwischen Dortmund und Mainz waren es nur noch drei. Die Rheinhessen gewannen beim BVB 2:1 und machten damit den Klassenerhalt perfekt. Die Nullfünfer legten los wie die Feuerwehr: Baku traf mit der ersten Chance - es war sein zweiter Treffer im zweiten Bundesligaspiel. Kurz darauf legte Muto per Kopf nach und schockte die Borussen damit doppelt. Zwar verkürzte Philipp schon in der 16. Minute, doch das war es dann von der Stöger-Elf, bei der Kapitän Schmelzer in der 38. Minute eingewechselt wurde. Die Schwarz-Gelben brachten spielerisch wenig zustande, drängten zwar in der Schlussphase auf den Ausgleich, doch dieser wollte nicht mehr fallen. Eine Niederlage, die den Dortmundern noch weh tun könnte, denn am letzten Spieltag müssen sie nach Hoffenheim und spielen dort um den Champions-League-Platz.

Gomez spuckt Hoffenheim in die Suppe

Hoffenheim vergab eine bessere Ausgangsposition für das "Endspiel" am letzten Spieltag durch eine 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart. Die TSG begann gut und vergab einige gute Möglichkeiten, ehe Gomez (25.) die erste Chance des VfB nutzte, der danach gewohnt stark verteidigte und wenig zuließ. Auch nach Gelb-Rot gegen Ascacibar (65.) schafften es die Kraichgauer nicht, sich nennenswerte Torchancen herauszuspielen. Stattdessen machte Gomez den Sack bei einem Konter zu (74.) und lässt den VfB weiter von der Europa League träumen. Hoffenheim muss den BVB kommenden Samstag mit zwei Toren Unterschied schlagen, um das Champions-League-Ticket zu buchen.

Auch Leverkusen gewinnt bei Junuzovic-Abschied nicht

Leverkusen hätte mit einem Sieg in Bremen an der TSG vorbeiziehen können, musste sich an der Weser aber mit einem 0:0 begnügen. Werder, das vor der Partie den scheidenden Kapitän Junuzovic verabschiedete, agierte über weite Strecken passiv, die Werkself machte vor allem im zweiten Durchgang mehr Druck. Außer einer Chance für Havertz (50.) sprang aber nicht viel Zwingendes dabei heraus. Bayer geht punktgleich mit Hoffenheim in die letzte Runde, hat aber die um drei Tore schlechtere Tordifferenz. Zum Abschluss erwartet die Herrlich-Elf Hannover.

Schalke bucht die Champions League - als Vizemeister!

Schalke feiert die Vizemeisterschaft in Augsburg.
Schalke feiert die Vizemeisterschaft in Augsburg.
© imago

Definitiv in der Champions League spielt kommende Saison der FC Schalke 04. Die Königsblauen lösten ihr Ticket für die Königsklasse durch einen 2:1-Erfolg in Augsburg. Allerdings war es der FCA, der den besseren Start erwischte. Die Gästeführung durch Kehrer (23.) war schmeichelhaft. Das galt aber auch für den Pfiff vor dem schnell ausgeführten Freistoß, der wenig später zum Ausgleich durch Max führte (27.). Wieder war es Kehrer, der S04 noch vor der Pause mit etwas Glück wieder in Führung köpfte, von Finnbogason sprang der Ball ins Augsburger Netz (34.). In einer munteren Partie fielen nach dem Wechsel keine Tore mehr - Schalke ist damit sicher Vizemeister.

Hannover räumt die letzten Zweifel aus

Hannover räumte mit dem 3:1 gegen Hertha BSC allerletzte Zweifel am Klassenerhalt aus. Harnik bescherte 96 einen Traumstart (4.), den Selke per Kopf beinahe gekontert hätte (8.). Kurz vor der Pause stellten Sané (40.), in seinem letzten Heimspiel für Hannover vor dem Wechsel zu Schalke, und Füllkrug (41.) die Weichen für die Niedersachsen binnen weniger Sekunden aber endgültig auf Sieg. Selke (73.) betrieb noch Ergebniskosmetik.

Podolski sieht, wie Bayern nach der Pause aufdreht

Unter den Augen von Klubikone Lukas Podolski legte der bereits abgestiegene 1. FC Köln gegen Bayern München los wie die Feuerwehr. Terodde (3./9.), Zoller (11.) und Risse (23.) vergaben für den FC beste Chancen, ehe Süle die Gastgeber unfreiwillig in Führung brachte. Das dritte Eigentor des Innenverteidigers in dieser Saison! Das hatte in der Bundesliga zuvor Manfred Kaltz (1977/78) "geschafft". Nach dem Wechsel zog Bayern dann aber die Zügel an und drehte den Spieß durch James (59.) und Lewandowski (61.) binnen zwei Minuten um. Tolisso (78.) sorgte für den 3:1-Endstand.

bst/ski

Bilder des Spieltages
Bundesliga, 2017/18, 33. Spieltag
Bundesliga, 2017/18, 33. Spieltag
Champions-League-Lust trifft Abstiegsangst

Am 33. Bundesliga-Spieltag steig in Dortmund das Duell zwischen dem BVB und Mainz 05. Verletzt dabei, aber trotzdem gut gelaunt: Michy Batshuayi.
© Getty Images

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Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München91:2484
 
2FC Schalke 0452:3760
 
3Borussia Dortmund63:4455
 
4TSG Hoffenheim63:4752
 
5Bayer 04 Leverkusen55:4252
 
6RB Leipzig51:5150
 
7Eintracht Frankfurt45:4449
 
8VfB Stuttgart32:3548
 
9Bor. Mönchengladbach46:5047
 
10Hertha BSC41:4043
 
11FC Augsburg43:4441
 
12Werder Bremen35:3939
 
13Hannover 9642:5139
 
141. FSV Mainz 0537:5036
 
15SC Freiburg30:5633
 
16VfL Wolfsburg32:4730
 
17Hamburger SV27:5228
 
181. FC Köln34:6622

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