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26.04.2018, 16:13

HSV-Trainer dankbar für Chance - "Wir waren doch schon weg"

Titz' Motto: Freude statt Druck

Die Lockerheit wirkt nicht aufgesetzt. Christian Titz weiß natürlich um die Bedeutung, dass es für den Hamburger SV am Samstag in Wolfsburg um nicht weniger als alles oder nichts geht, doch der Trainer weiß auch, dass die Lage schon weitaus aussichtsloser war. "Wir freuen uns einfach darauf, dass wir nochmal die Chance auf so ein Spiel haben, auf die Möglichkeit nochmal richtig rankommen zu können." Wohlwissend, dass es nach einer Woche der Hoffnung an diesem Wochenende dennoch vorbei sein kann mit dem Leben als Dino.

Christian Titz, Trainer Hamburger SV
Sieht psychologisch einen Vorteil auf Seiten des HSV: Trainer Christian Titz.
© imagoZoomansicht

Der 47-Jährige sitzt auf dem Podium im Presseraum des Volksparkstadions und vermittelt Gelassenheit. "Ich empfinde die Situation nicht als Druck, sondern als Chance." Und er sieht psychologisch durchaus einen Vorteil auf Seiten des HSV, obwohl nur ein Sieg die Restchance erhält. "Wir waren schon abgeschlagen und weg, jetzt kommen wir wieder von hinten - die anderen haben schon mehr zu verlieren."

Der Glaube ist zurück in Hamburg, ebenso die Lebensgeister im Umfeld. "Bei uns ist in Kraft getreten, dass die Leute wieder an uns glauben", spürt Titz und nennt noch einen Aspekt: die Erfahrungswerte seiner Spieler. "In den Gesprächen mit ihnen höre ich natürlich raus, dass sie sich an die Vorjahre erinnern, dass sie wissen, wie ausweglose Situationen zu drehen sind, und dass sie daran glauben, es wieder drehen zu können."

Personell kann Titz im Abstiegs-Endspiel aus dem Vollen schöpfen: Julian Pollersbeck, Kyriakos Papadopoulos und Aaron Hunt sind Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, Hunts vorzeitiger Ausstieg aus der Einheit war geplant. "Stand jetzt, kann ich mit den Dreien planen", erklärt der Coach und gibt seiner Elf diesen Auftrag mit auf den Weg: "Ich erwarte schon, dass wir von Beginn an draufgehen." Die Rest-Chance soll aktiv genutzt werden.


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Sebastian Wolff

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