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21.04.2018, 18:15

Leipzigs Kapitän nach 2:5-Pleite durchaus selbstkritisch

RB: Gulacsi hakt die Champions League ab

Ein gebrauchter Tag war es, das bestätigte Leipzigs Kapitän Willi Orban. Nach der 2:5-Niederlage bei Europa-Konkurrent Hoffenheim standen die Sachsen nach Abpfiff noch minutenlang im Kreis und wurden von Trainer Ralf Hasenhüttel eingeschworen. Nach diesem Kraichgauer Nackenschlag resümierte Orban, dass seine Mannschaft "anfangs kein schlechtes Spiel gemacht" habe, wenngleich das Risiko, dass RB gegangen war, "nach hinten losgegangen ist".

Willi Orban (li.), Peter Gulacsi
Ernüchterung: Leipzigs Willi Orban (li.) und Keeper Peter Gulacsi.
© imagoZoomansicht

"Wir wussten, dass es ein wichtiges Spiel ist und haben uns dementsprechend viel vorgenommen", so der 25-Jährige am Mikrofon von "Sky". Im direkten Duell um die Pole-Position der Champions-League-Verfolger - vor der Partie hieß es: Tabellenfünfter gegen -sechster -, "haben wir die Gegentore zu einfach gefressen. Es ist einfach sehr, sehr bitter, dass wir das Spiel in dieser Art und Weise verloren haben."

Leipzig schlägt sich selbst

In dieser Art und Weise - dafür kannte Keeper Peter Gulacsi nur eine Zusammenfassung: "Wir haben uns heute selbst geschlagen", so der Ungar, der direkt auf die individuellen Fehler, die zu den ersten beiden Treffern geführt hatten, anspielte: "Wir kriegen ein blödes 0:1, dann ist es genau so beim 0:2." Doch was war passiert? Vor dem ersten Gegentreffer ließ der Keeper selbst einen relativ harmlosen Abschluss von Nico Schulz passieren, Marc Uth staubte anschließend ab. Das zweite Gegentor resultierte aus einem leichten Ballverlust von Orban, der, von Uth, bedrängt, ins Straucheln geraten war.

In so einer Situation brauchst du ein wenig Fingerspitzengefühl.Willi Orban über die Entscheidung von Referee Tobias Welz, kein Foulspiel zu pfeifen

Für Orban selbst war diese Szene "gefühlt ein Foulspiel". Zwar "hat es sich der Schiri ja noch einmal angeschaut, und dann nicht auf Foul entschieden", aber dennoch "schubst er mich - und das kann man pfeifen". Obwohl er eine klare Meinung zum Referee hatte ("In so einer Situation brauchst du ein wenig Fingerspitzengefühl"), stellte der ehemalige Kaiserslauterner klar, dass dies "nicht der entscheidende Punkt" gewesen sei. "Wir haben es insgesamt nicht gut gemacht."

Der Blick geht nach vorne

Nun gilt es, diese Partie abzuhaken und künftig, so Orban, "wieder unsere Leistung zu bringen. Denn das war heute nicht der Fall". Ob RB in der neuen Saison Champions League spielen wird? Für den Abwehrchef stellte sich die Frage zu diesem Zeitpunkt nicht: "Wir müssen demütig bleiben, das nächste Spiel anvisieren und wieder an unser Leistungs-Maximum kommen." Ähnlich, wenn nicht gar noch deutlicher, drückte es Gulacsi aus: "Über die Champions League zu reden", so der 27-Jährige, "können wir abschließen".

kög

Bundesliga, 2017/18, 31. Spieltag
RB Leipzig - TSG Hoffenheim 2:5
RB Leipzig - TSG Hoffenheim 2:5
Doppelinterview

RB-Coach Ralph Hasenhüttl (li.) und TSG-Trainer Julian Nagelsmann stellen sich gemeinsam den Fragen vor dem Spiel.
© Imago

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zum Thema

weitere Infos zu Orban

Vorname:Willi
Nachname:Orban
Nation: Deutschland
  Ungarn
Verein:RB Leipzig
Geboren am:03.11.1992

weitere Infos zu Gulacsi

Vorname:Peter
Nachname:Gulacsi
Nation: Ungarn
Verein:RB Leipzig
Geboren am:06.05.1990

Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München84:2278
 
2FC Schalke 0449:3556
 
3Borussia Dortmund61:4154
 
4Bayer 04 Leverkusen55:4151
 
5TSG Hoffenheim60:4449
 
6RB Leipzig47:4747
 
7Eintracht Frankfurt41:4046
 
8Bor. Mönchengladbach42:4843
 
9Hertha BSC38:3542
 
10VfB Stuttgart29:3542
 
11FC Augsburg40:4040
 
12Werder Bremen34:3837
 
13Hannover 9638:4736
 
14VfL Wolfsburg30:4030
 
151. FSV Mainz 0532:4930
 
16SC Freiburg26:5130
 
17Hamburger SV24:4825
 
181. FC Köln31:6022

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