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17.04.2018, 15:30

"Wir reisen mit viel Selbstvertrauen nach Leipzig"

TSG-Verteidiger Hübner als verkappter Torjäger

Wie Florian Grillitsch (Schlag auf die Achillessehne) und Serge Gnabry fehlte mit Benjamin Hübner (beide muskuläre Probleme) am Dienstagvormittag ein weiterer herausragender Leistungsträger vom Wochenende. Gerade Hübner hatte beim 2:0 gegen Hamburg eines seiner besten Saisonspiele abgeliefert.

Hoffenheims Benjamin Hübner (Mitte)
Abseits! Hoffenheims Benjamin Hübner (Mitte) kann es nicht fassen.
© imagoZoomansicht

Nicht nur in der Defensive agierte der Innenverteidiger, der wie Grillitsch und Gnabry am Nachmittag wieder mittrainieren konnte, gewohnt souverän und zweikampfstark, auch in der Offensive setzte Hübner Akzente. Dabei gelang dem sonst eher durch seine enorme Kopfballstärke auch vor des Gegners Tor gefährlichen Hünen diesmal sogar ein Treffer mit seinem starken linken Fuß.

In der neunten Minute zog Hübner aus 20 Metern ab und traf exakt ins lange Eck. Doch sein Torjubel währte nur kurz, der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung von Gnabry annulliert. "Serge springt über den Ball, irritiert den Torwart und nimmt mir so mein Tor weg. Kann man wohl so entscheiden", so Hübner, der sich dennoch ärgerte: "Ich komme ja eher selten in solche Abschlusssituationen. Ein Wahnsinn, den treffe ich nie wieder so. Wie kann man das abpfeifen? Aber das interessiert mich nicht mehr. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Hätten wir deswegen nicht gewonnen, das wäre bitter gewesen."

Gegen Leipzig müssen wir noch effektiver sein.Benjamin Hübner

Eine halbe Stunde später präsentierte Hübner seine Kernkompetenz und köpfte mit Wucht aufs Hamburger Tor, doch Torhüter Julian Pollersbeck lenkte die Kugel noch an die Latte. Den Nachschuss setzte Adam Szalai an den Pfosten.

"In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen zu ökonomisch gespielt. Wir hätten das Spiel klarer gestalten können, aber man hatte nie das Gefühl, dass der HSV das hätte drehen können", findet Hübner. Für ihn viel wichtiger ist: Die TSG ist in der Tabelle eine Woche nach dem direkten Duell (1:1) doch noch an Eintracht Frankfurt vorbeigezogen. "Ich habe damals schon gesagt: Mal sehen, was der Punkt in Frankfurt wert ist. Das sieht man jetzt", freut sich Hübner, der im Duell mit seinem Vater Bruno, Frankfurts Sportdirektor, jetzt wieder die Nase vorne hat. "Wenn beide nächste Saison europäisch spielen, ist egal, wer vor wem landet", versichert Benjamin.

Wichtiges Spiel in Leipzig

Nun steht in Leipzig das nächste Duell mit einem direkten Konkurrenten an. "Das ist ein total wichtiges Spiel. Dort ist es immer unangenehm, aber wir sind gut drauf und reisen mit viel Selbstvertrauen an", so Hübner. Er meint: "Wir haben unser Ziel. Da ist es egal, wer der Gegner ist. Gegen Leipzig müssen wir noch effektiver sein."

Michael Pfeifer

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Vorname:Benjamin
Nachname:Hübner
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:04.07.1989

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Nachname:Grillitsch
Nation: Österreich
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:07.08.1995

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Nachname:Gnabry
Nation: Deutschland
Verein:Bayern München
Geboren am:14.07.1995

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Vorname:Julian
Nachname:Nagelsmann
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim


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