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16.04.2018, 21:58

Managertreffen in Frankfurt

Bobic und Salihamidzic beenden Zoff um Kovac-Wechsel

Der Wechsel von Niko Kovac zum FC Bayern hatte hohe Wellen geschlagen. So beklagte sich Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic über das Verhalten des Meisters bitter und bezeichnete dieses als "respektlos". Eine Antwort aus München ließ nicht lange auf sich warten - beim FCB sah man die Sache natürlich anders. Der Disput wurde öffentlich ausgetragen, doch nun wurde der Zoff beendet.

Zwist beigelegt: SGE-Sportdirektor Fredi Bobic und sein Münchner Gegenstück Hasan Salihamidzic (r.).
Zwist beigelegt: SGE-Sportdirektor Fredi Bobic und sein Münchner Gegenstück Hasan Salihamidzic (r.).
© imagoZoomansicht

"Die Vorgehensweise halte ich für extrem bedenklich und respektlos", hatte Bobic nach Bekanntwerden des Wechsels von Frankfurts Trainer Kovac zum FC Bayern moniert und sich bitter darüber beklagt, dass "alles direkt an die Öffentlichkeit geraten" sei. Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestritt dies, betonte, dass "vonseiten des FC Bayern überhaupt keine Informationen nach außen" gelangt waren. Man hätte "überhaupt kein Interesse daran" gehabt.

Dass Bobic persönlich nicht vom FCB kontaktiert wurde, lag Salihamidzic zufolge am Wunsch von Kovac, der "es als erstes Fredi Bobic und Bruno Hübner (Eintracht-Sportdirektor, d. Red.)" sagen wollte. "Natürlich hätte ich sie danach angerufen, aber ich konnte ja nicht wissen, dass es Donnerstagabend rauskommt." Unabhängig davon betonte er, dass "sich der FC Bayern überhaupt nichts vorzuwerfen" habe. FCB-Präsident Uli Hoeneß äußerte sich ebenfalls und bezeichnete Bobics Kritik als "unverschämt".

Am Montag trafen sich Bobic und Salihamidzic nun aber bei der Managertagung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt und tauschten sich dabei unter vier Augen aus. "Ich habe unseren Standpunkt noch einmal ganz klar zum Ausdruck gebracht. Wir haben uns ausgetauscht", sagte Bobic der "Bild", während Salihamidzic gegenüber der "Welt" erklärte, dass der Streit jetzt "kein Thema" mehr sei.

Beiden ist daran gelegen, dass das Thema nicht zu einer unendlichen Geschichte verkommt. "Wir sind ja trotz allem Kollegen, wir wollen ein normales Miteinander. Jetzt geht es in der Bundesliga wieder normal weiter", sagte Bobic, der nach der Tagung sogar Chauffeur für seinen Kollegen spielte: "Ich habe ihn zum Flughafen gebracht. Schließlich habe ich ja Heimrecht."

drm

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 13.04., 17:44 Uhr
Kovac wird Bayern-Trainer - Rundumschlag von Bobic
Der Wechsel von Niko Kovac zum FC Bayern ist perfekt - und sorgt bei Eintracht Frankfurt für mächtig Ärger. Sportvorstand Fredi Bobic nennt das Vorgehen des Rekordmeisters "respektlos" und "bedenklich".
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