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16.04.2018, 17:47

Gladbach zeigt sich entsetzt über den Vorfall

Sexualdelikt in Fan-Zug: Verdächtiger stellt sich

In einem privat organisierten Fan-Zug ist es nach Borussia Mönchengladbachs 1:5-Niederlage beim FC Bayern zu einem Sexualdelikt gekommen. Ein gesuchter Verdächtiger stellte sich der Polizei am Montag.

Nach Gladbachs 1:5 in München kam es zu einem "entsetzlichen Vorfall".
Nach Gladbachs 1:5 in München kam es zu einem "entsetzlichen Vorfall".
© imagoZoomansicht

Wie die Borussia am Sonntag bekanntgab, wurde eine 19-Jährige auf der Zugtoilette sexuell missbraucht. Die Polizei, die gegen 4 Uhr morgens über den Vorfall informiert worden war, stoppte daraufhin den Zug in Flörsheim und kümmerte sich um das Opfer, das nach einer Befragung in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht wurde. Alle ca. 750 Zuginsassen wurden kontrolliert, ein Tatverdächtiger ermittelt.

Am Montag teilte die Polizei mit, dass sich der Verdächtige gestellt habe. Der Mann meldete sich am Montag wegen einer anderen Straftat zum Haftantritt in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen, wie Polizeisprecher Wolfgang Röthgens erklärte. Gleichzeitig habe sein Anwalt bei der Polizei angerufen und mitgeteilt, sein Mandant werde sich zu der Tat im Zug äußern. Der Mann habe eine Haftstrafe wegen Körperverletzung zu verbüßen, teilte die Polizei mit.

Gladbach hatte sich am Sonntag in einem Statement "entsetzt" über den Vorfall gezeigt, "den wir natürlich verurteilen", wie Geschäftsführer Stephan Schippers erklärte. "Wir hoffen, dass der Täter ermittelt und zur Rechenschaft gezogen wird. Es ist eine Schande, dass Borussia mit einer solchen Tat in Verbindung gebracht wird. Wenn wir als Verein in irgendeiner Form bei der Aufklärung der Tat mithelfen können, werden wir das selbstverständlich tun."

Sonderzug war nicht von Verein oder Fanprojekt gechartert

Unklar ist, wer den Sonderzug gechartert hatte. "Der Zug war privat organisiert - das heißt, nicht vom Verein und auch nicht vom Fanprojekt", betonte Gladbachs Pressesprecher Markus Aretz.

Für die Sicherheit in Fußball-Sonderzügen ist nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor allem das Unternehmen verantwortlich, das die Fans befördert. "Wir fahren nicht mit, das ist nicht unsere Aufgabe", sagte der GdP-Landeschef NRW, Arnold Plickert.

Der Sonderzug gehört dem Schweizer Anbieter Centralbahn. Dieser zählt zu den großen privaten Eisenbahngesellschaften der Schweiz, er ist auch bekannt als Veranstalter von Sonderzügen. Zum Vorfall am Samstagabend wollte eine Centralbahn-Sprecherin keine Stellung nehmen.

jpe/dpa

 
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