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14.04.2018, 18:56

SC-Trainer Streich hofft im Abstiegskampf auf "mentale Frische"

Kapitän Schuster wünscht sich Spielfreude

Mit den Ergebnissen der Konkurrenten im Abstiegskampf dürften sie beim SC Freiburg ganz zufrieden sein. Trainer und Spieler haben aber schon vor diesem Wochenende betont, nur auf sich schauen zu wollen, da sie es selbst in der Hand haben, den Klassenerhalt perfekt zu machen. Dafür sollten sie am Montagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Mainz mindestens einen Punkt holen.

Julian Schuster
Von der Situation in Freiburg nicht überrascht: Julian Schuster.
© imagoZoomansicht

Mit einem Unentschieden würden die Freiburger Mainz auf Distanz halten und auch wieder an Wolfsburg vorbeiziehen. Das kann für Christian Streich aber nicht die Zielsetzung für Montag sein. "Diese Erfahrung und Abgezocktheit haben wir nicht, wir fahren hin um zu gewinnen", sagte der SC-Trainer, "wir wissen, dass wir mit einem Erfolgserlebnis punktemäßig einen Riesenschritt machen können." Nach der ernüchternden Heimniederlage gegen Wolfsburg hat er den Spielern in der langen Trainingswoche einen zusätzlichen freien Tag gegeben, und auch an den anderen Tagen wurde das Trainingspensum etwas reduziert. "Guter Schlaf und gutes Essen" lautet Streichs Erfolgsformel für den Saison-Endspurt. "Wir müssen uns mental so frisch kriegen, dass wir Montagabend in den Kampf gehen können."

Trainiert und analysiert wird natürlich auch noch. Das Hauptaugenmerk liegt dabei weiterhin darauf, "so viel Kreativität wie möglich nach vorne einzubringen" und die zuletzt verloren gegangene Stärke bei Standards zurückzugewinnen. Streich versucht zusammen mit seinen Trainerkollegen, "eine Taktik zu finden, die auf Mainz und unsere Situation passt". Gegen Wolfsburg hat der SC mit einer Viererkette gespielt, allerdings mit der gleichen Elf wie am Spieltag zuvor gegen Schalke, als er mit Dreierkette auflief. Diesmal sind auch personelle Veränderungen denkbar, nicht nur weil der Einsatz der Mittelfeldspieler Nicolas Höfler und Robin Koch (beide muskuläre Probleme) gefährdet ist.

Streich versucht derzeit in jedem Training ganz genau darauf zu achten, welcher Spieler so gute Aktionen hat, dass er sich als Alternative für das nächste Spiel aufdrängt. "Wir haben daran gearbeitet, dass sie sich Erfolgserlebnisse schaffen können", berichtete der SC-Coach. Was auf gar keinen Fall passieren dürfe, sei ein so frühes Gegentor wie im Heimspiel gegen Wolfsburg. Streich rechnet allerdings damit, dass Mainz "von Beginn an versuchen wird, uns unter Druck zu setzen". Und er hat auch registriert, dass in Mainz "alles mobilisiert" wird. Er verwies auf die Aktion der Vereinsmitarbeiter, die kürzlich als moralische Unterstützung mit einem Banner zum Training der Profis gekommen waren.

Streich versucht derzeit, den Druck für seine Spieler nicht zu groß werden zu lassen, fordert sie auf, sich nur mit sich und nicht mit der Konkurrenz zu befassen. Darin sieht auch Kapitän Julian Schuster den richtigen Weg, der in der Rückrunde zwar - bis auf fünf Minuten gegen Wolfsburg - gar nicht mehr gespielt hat, mannschaftsintern aber trotzdem eine wichtige Rolle einnimmt. "Der Fokus muss jetzt zu hundert Prozent da sein, aber auch die Spielfreude", fordert der 32-Jährige, "wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir beeinflussen können." Dass es nach einer zwischenzeitlich guten Serie doch wieder eng geworden ist für den SC kommt für ihn nicht überraschend. "Es war uns schon die ganze Saison bewusst, dass wir im Abstiegskampf stecken", so Schuster. Deswegen sind für ihn die restlichen fünf Spiele "besondere, auf die man sich freut, für die man arbeitet".

Danile Frahm

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