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13.04.2018, 19:38

Leipzig vor dem Gastspiel in Bremen

Hasenhüttl: "Wir können schon auch kämpfen"

Das enttäuschende Ausscheiden aus der Europa League und die derzeit äußerst angespannte Personalsituation hatten Ralph Hasenhüttl sichtlich auf die Stimmung geschlagen. Der Trainer von RB Leipzig muss schleunigst den Negativ-Lauf stoppen, wenn seine Mannschaft auch in der kommenden Saison wieder im internationalen Geschäft mitmischen will.

Musste zuletzt herbe Rückschläge einstecken: Ralph Hasenhüttl.
Musste zuletzt herbe Rückschläge einstecken: Ralph Hasenhüttl.
© imagoZoomansicht

"Wir fahren nach Bremen wie ein angeschlagener Boxer", sagte Hasenhüttl, kaum zwei Stunden nach seiner Rückkehr nach Leipzig. "Wir haben morgen ein Treffen auf dem Platz. Einheit kann man dazu nicht sagen", fügte er süffisant an. Dann wolle er schauen, wer noch laufen könne. "Es wird langsam eng. Wir müssen versuchen, eine Truppe auf den Platz zu schicken, die in der Lage ist, sich zu wehren."

In der Tat sieht die Personalsituation derzeit schlecht aus. Dayot Upamecano kann seinen lädierten Oberschenkel derzeit nicht belasten. Marcel Sabitzer hat sich an der Schulter verletzt. Beide drohen auszufallen. Bei Timo Werner geht es zwar bergauf, ein Einsatz am Sonntag bei Werder Bremen (LIVE! ab 18 Uhr auf kicker.de) scheint derzeit eher unwahrscheinlich.

Da auch Konrad Laimer und Marcel Halstenberg weiterhin fehlen, stellt sich die zuletzt so anfällige Defensive derzeit quasi von alleine auf. Zwei Spiele, neun Gegentore ist die Bilanz der vergangenen Woche. Gegen Werder soll es nun endlich wieder besser laufen.

Vor allem die Schwäche bei Standards muss Leipzig tunlichst abstellen. "Das ist ein Thema, dass uns sehr lange beschäftigt hat in diesem Jahr", sagte Hasenhüttl und meinte, dass besagte Anfälligkeit nur "schwer erklärbar" sei. Das Problem seien eher individuelle Aussetzer, weniger systemische Probleme. Außerdem fehlt die "Bereitschaft, sich im Eins-gegen-eins zu behaupten".

Aller Probleme zum Trotz sendete Hasenhüttl aber auch eine selbstbewusste Botschaft in Richtung Bremen: "Abschreiben sollte man uns nicht. Wir können schon auch kämpfen".

Fabian Held

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© imago (3)

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