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13.04.2018, 14:50

Bayern-Trainer über seinen Nachfolger - und sein Personal

Heynckes über Kovac: "Das wird funktionieren"

"Niko Kovac ist prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren": Jupp Heynckes ist zufrieden mit der Wahl seines Nachfolgers, dessen mangelnde Champions-League-Erfahrung findet er nicht problematisch. Außerdem berichtete der Bayern-Trainer am Freitag über eine Knieprellung, die fast unterging.

Niko Kovac und Jupp Heynckes
Bayern-Coach Jupp Heynckes hält viel von seinem Nachfolger Niko Kovac.
© imagoZoomansicht

Real Madrid als Halbfinal-Kracher in der Champions League, die Bestätigung von Niko Kovac als Nachfolger von Trainer Jupp Heynckes, neue Vertragsangebote für Franck Ribery und Arjen Robben bis 2019, ein nationales Pokalhalbfinale in Leverkusen schon am kommenden Dienstag: Da verkommt Bayerns Jubiläumsduell mit Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga aufgrund der feststehenden Meisterschaft fast zur Randnotiz.

Jupp Heynckes trat am Freitag trotz des Schlagzeilen-Gewitters tiefenentspannt vor die Presse. Real, das er 1998 zum Champions-League-Triumph führte, sieht er als "Knallerpartie", empfindet das Los aber nicht als unglücklich. Seinem Nachfolger Kovac attestiert er eine "sehr, sehr positive Biografie." Sportdirektor Hasan Salihamidzic habe auch seine Meinung hören wollen, so Heynckes. Kovac arbeite in Frankfurt "mit sehr vielen unterschiedlichen Spielertypen und Nationalitäten, das macht er exzellent. Deswegen ist er auch sicher prädestiniert, den FC Bayern zu übernehmen."

Kovac mache auf ihn generell einen "sehr positiven Eindruck. Vor allen Dingen ist er sehr fleißig, das haben Sie auch nicht immer. Er ist innovativ, er ist einer, der den Fußball liebt und der auch eine gute Kommunikation mit seinen Spielern pflegt, das habe ich auch erfahren."

Und dass er ohne Champions-League-Erfahrung kommt? "Er hat ja selbst Champions League gespielt. Als ich 1987 aus dem beschaulichen Mönchengladbach nach München kam, war ich sehr jung und unerfahren, da hatte ich auch noch keinen Titel gewonnen und zwei Endspiele verloren. Man wächst mit der Aufgabe. Ich traue ihm das zu." Deutschsprachig sei Kovac auch noch, "ein eloquenter Mann". Heynckes' Fazit: "Das ist eine gute Wahl. Das wird funktionieren."

Alaba soll spielen - Robben setzte mit dem Training aus

Zukunft, die Gegenwart heißt Gladbach am morgigen Samstag. "Wir werden in der Liga nicht locker lassen, ich habe große Ambitionen, das Spiel morgen zu gewinnen", kündigte Heynckes an. David Alaba soll nach Rückenproblemen wieder spielen, wenn bis zum Anpfiff um 18.30 Uhr nichts mehr dazwischenkommt, auch die mit leichten Blessuren aus dem Sevilla-Spiel gegangenen Javi Martinez, Rafinha, Robert Lewandowski und James stehen zur Verfügung. Arjen Robben erlitt in der Schlussminute eine Knieprellung und setzte am Freitag mit dem Training aus. Sollte er fit werden, will Heynckes den Niederländer von Anfang an bringen.

Frank Linkesch

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Korkuts Wiedersehen, Angstgegner für Heynckes
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Am Wochenende steht in der Bundesliga der 30. Spieltag auf dem Programm. Wolfsburg eröffnet gegen Augsburg und könnte einen Vereinsrekord einstellen. Am Samstag treffen in Leverkusen zwei sehr effiziente Angreifer aufeinander, am Abend bekommt es Bayern-Coach Jupp Heynckes mit einem Angstgegner zu tun. Das Highlight des Spieltages ist das Revierderby am Sonntag zwischen Schalke und Dortmund - trifft Naldo wieder gegen den BVB? Statistisches zum 30. Bundesliga-Spieltag.
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Vorname:Jupp
Nachname:Heynckes
Nation: Deutschland

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1Bayern München81:2275
 
2FC Schalke 0447:3355
 
3Bayer 04 Leverkusen55:3751
 
4Borussia Dortmund57:4151
 
5RB Leipzig45:4247
 
6TSG Hoffenheim55:4246
 
7Eintracht Frankfurt41:3746
 
8Bor. Mönchengladbach39:4840
 
9Hertha BSC35:3539
 
10VfB Stuttgart27:3539
 
11FC Augsburg38:4037
 
12Werder Bremen34:3637
 
13Hannover 9638:4436
 
14VfL Wolfsburg30:3730
 
151. FSV Mainz 0532:4730
 
16SC Freiburg26:5030
 
17Hamburger SV23:4822
 
181. FC Köln29:5821

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