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29.03.2018, 15:20

Leipzigs Coach äußert sich zu seiner Zukunft

Hasenhüttl kann sich "lange" Zusammenarbeit vorstellen

Am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) steht für RB Leipzig das Auswärtsspiel bei Hannover 96 an. Das Duell mit dem Bundesliga-Rückkehrer aus Niedersachsen war auf der Spieltags-Pressekonferenz der Sachsen am Donnerstag naturgemäß ein Thema, aber es ging auch um die Vertragsverlängerung von Trainer Ralph Hasenhüttl.

RB Leipzig und er - das passt: Ralph Hasenhüttl kann sich noch mehrere Jahre in Sachsen vorstellen.
RB Leipzig und er - das passt: Ralph Hasenhüttl kann sich noch mehrere Jahre in Sachsen vorstellen.
© imagoZoomansicht

Der Österreicher, noch bis 2019 bei RB unter Vertrag, machte erneut deutlich, "dass ich mich hier wohlfühle, dass ich mir durchaus vorstellen kann, mit dieser Mannschaft weiter an Limits zu schrauben, die wir noch nicht so sehen". Hasenhüttl ergänzte, "dass ich diese Woche sehr gute Gespräche mit unseren Vereinsverantwortlichen hatte und wir beiderseitig nach diesen Gesprächen uns durchaus vorstellen können, über 2019 hinaus zusammenzuarbeiten." Mit Sportdirektor Ralf Rangnick sowie Geschäftsführer Oliver Mintzlaff stehe er in regelmäßigem Austausch, so der 50-Jährige weiter, Details zur jüngsten Unterredung wollte der RB-Trainer nicht preisgeben.

"Ich kann nur so viel sagen: Wir hatten ein sehr gutes Gespräch, und ich habe mir in den letzten Tagen sehr viele Gedanken über meine persönliche Zukunft gemacht. Ich hatte zwischendurch Zeit, darüber nachzudenken. Wir haben den Ablaufplan, den wir uns vorgenommen hatten, genau eingehalten. Jetzt hat man das Gespräch geführt, und ich sehe mit diesem Verein und mit dieser Mannschaft noch nicht den Punkt, an dem ich sage: Wir haben unser Limit erreicht, wir können nichts mehr weiterentwickeln." Er glaube, so Hasenhüttl, "dass wir in diesem Jahr eine sehr tolle Entwicklung genommen haben. Wir haben sicherlich ein sehr schweres Jahr hinter uns, aber das wussten wir. Mit einer sehr neuen und nicht leichten Ausgangsposition. Aber ich finde, dass wir in den letzten Wochen wieder viele Themen sehr gut bearbeitet haben. Und nicht zuletzt der Sieg gegen die Bayern führt dazu, dass man auch als Trainer die Situation klar sieht, wie die Mannschaft eben dasteht. Deswegen kann ich mir es gut vorstellen, dass ich mit der Mannschaft noch lange zusammenarbeite."

Gegen Kellerteams "nicht die Sterne vom Himmel gespielt"

Dass er zuletzt auch als Kandidat beim FC Bayern München und bei Borussia Dortmund gehandelt wurde, kommentiert Hasenhüttl so: "So viel ich weiß, hat Dortmund einen Trainer. Ich weiß nicht, ob der über das Saisonende hinaus dort Trainer ist. Soviel ich weiß, hat er in der Bundesliga noch kein Spiel verloren. Und in München ist, glaube ich, ja auch noch nicht das letzte Wort darüber gesprochen, ob Jupp Heynckes aufhört oder nicht. Ich beteilige mich an solchen Spekulationen überhaupt nicht."

Es ist verdammt eng da oben.RB-Coach Ralph Hasenhüttl

Hasenhüttl konzentriert sich lieber auf die Aktualität, und die heißt Hannover. Der kommende Gegner sei "eine Mannschaft, die zuletzt zwar eine leichte Ergebnis-Krise hatte", so der Coach, "aber wir haben gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel nicht die Sterne vom Himmel gespielt." In der Endphase der Saison gehe es aber genau darum, auch gegen die Klubs aus hinteren Regionen "gute Spiele abzuliefern". Ein Erfolg wie das jüngste 2:1 gegen den FC Bayern sei "zwar schön, aber interessiert in der nächsten Woche keinen mehr", fügt Hasenhüttl hinzu. Wenn sein Team es schaffe, auch gegen die Klubs aus den hinteren Regionen des Klassements stabil zu punkten, habe RB in puncto erneutes Erreichen der Champions-League-Plätze "noch alle Chancen. Es ist verdammt eng da oben. Ich glaube nicht, dass sich der Tabellenzweite derzeit sicher sein kann, die Champions League zu erreichen."

Keita "ist fit"

Wie er die Aufgabe in Hannover taktisch angeht, sagte Hasenhüttl noch nicht im Detail. Aber nachdem das 3-5-2-System gegen die Bayern "zu einem nicht unerheblichen Erfolgserlebnis" geführt habe, "schreit es danach, es nochmal zu probieren". Mit welcher Aufstellung RB antritt, ließ der Coach noch offen. Er wisse noch nicht, wie viel er rotiere, so Hasenhüttl. Neben Marcel Halstenberg (Kreuzbandriss) muss er wohl auf Stefan Ilsanker (Zerrung des Kapselbandapparates im Knie) verzichten. Marcel Sabitzer (nach Bänderriss) konnte dagegen zuletzt stetig gesteigert trainieren und könnte eine Kaderoption sein. Naby Keita, zuletzt angeschlagen, "hat normal trainiert und ist fit", betont Hasenhüttl.

Andreas Hunzinger

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1Bayern München72:2069
 
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3Borussia Dortmund54:3948
 
4RB Leipzig43:3746
 
5Bayer 04 Leverkusen47:3545
 
6Eintracht Frankfurt39:3245
 
7TSG Hoffenheim52:4142
 
8VfB Stuttgart26:3138
 
9Bor. Mönchengladbach36:4237
 
10FC Augsburg37:3636
 
11Hertha BSC32:3236
 
12Werder Bremen32:3336
 
13Hannover 9635:4232
 
14SC Freiburg26:4630
 
15VfL Wolfsburg28:3726
 
161. FSV Mainz 0529:4626
 
171. FC Köln27:5520
 
18Hamburger SV20:4419

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