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19.03.2018, 14:15

Milliardär trifft sich mit dem Präsidenten

Kühne: Der Schulterschluss mit Hoffmann

Montag eröffnete Klaus-Michael Kühne feierlich seine neue Nobelherberge an der Alster. HSV-Präsident Bernd Hoffmann war schon tags zuvor im "The Fontenay", um in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender die Zukunft des Klubs - und vor allem die mit dem Investor zu gestalten.

Klaus-Michael Kühne
"Hoffnung und Hoffmann - das passt zusammen": HSV-Investor Klaus-Michael Kühne.
© picture allianceZoomansicht

Auskünfte zum Treffen mit Hoffmann gab der 80-Jährige am Rande der Feier nicht, unkommentiert indes ließ er die dramatische Lage beim Noch-Dino ebenso wenig. "Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt, Hamburg hat drei Perlen: die Elbphilharmonie, unser Hotel und den HSV. Jetzt hat die Stadt nur zwei Perlen."

Ob der HSV unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden und unter finanzieller Mithilfe des Milliardärs wieder zu neuem Glanz erweckt werden kann? "Hoffnung und Hoffmann", formuliert es Kühne, "das passt zusammen. Also warten wir mal ab, wie sich die Dinge entwickeln." Das klingt keineswegs nach dem vor einigen Monaten ausgesprochenen kategorischen Nein, sondern vielmehr danach, dass der Vereinspräsident eines seiner Ziele verwirklichen kann: Schon vor seiner Wahl im Februar hatte er betont, dass er es für wichtig halte, den Gesellschafter mit einzubinden, ihm gleichzeitig aber auch Grenzen aufzuzeigen.

Im NDR hatte er am Sonntag gesagt: "Herr Kühne war ein ausgesprochen wichtiger Teil der HSV-Familie in den letzten Jahren und wird auch ein wichtiger Partner in den nächsten Jahren sein. Es ist zwingend notwendig, dass man ihn so schnell wie möglich und so häufig wie möglich mit ins Boot nimmt." Einflussnahme durch den Geldgeber freilich soll es ausdrücklich nicht geben. "Das heißt nicht, dass man sich irgendwelche Entscheidungen abnehmen lässt, aber ich glaube, es ist wichtig, dass wir ihn mit im Boot haben. Deshalb pflege ich mit ihm einen ständigen und guten Austausch."

Hoffmann über die Lizenz: "Wir kriegen es hin"

In der Vergangenheit musste Kühne vor allem immer dann aushelfen, wenn es um die Lizenzierung für die kommende Spielzeit ging. Auch nun steht das Lizenzierungsverfahren wieder an und Hoffmann sagt: "Ich habe nie gesagt, es wird kein Problem, aber ich sage: Wir kriegen es hin. Möglicherweise auch mit der Hilfe von Herrn Kühne." Ein Signal hat Hoffmann während des Austauschs am Sonntag offensichtlich klar vernommen - dem Edelfan und Mehrfach-Retter ist daran gelegen, dass Hamburg künftig wieder drei Perlen hat.

Sebastian Wolff

Eingewechselt, getroffen, ausgewechselt
Spezieller "Hattrick": Werner folgt auf Sané
Thomas Helmer, Timo Werner, Peter Peschel und Leroy Sané (v.li)
Spezieller "Hattrick": Werner folgt auf Sané

Beim 2:1 gegen den FC Bayern glückte Leipzigs Timo Werner ein ganz spezieller "Hattrick": eingewechselt, Tor erzielt, ausgewechselt - das hat es in der Bundesliga-Geschichte bislang erst zwölfmal gegeben. Bemerkenswert: Gleich zweimal klappte dieses Kunststück gegen die Bayern.
© imago

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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München66:2066
 
2FC Schalke 0441:3049
 
3Borussia Dortmund54:3348
 
4Eintracht Frankfurt38:3045
 
5Bayer 04 Leverkusen47:3544
 
6RB Leipzig40:3543
 
7TSG Hoffenheim46:4139
 
8VfB Stuttgart25:3037
 
9Bor. Mönchengladbach36:4236
 
10FC Augsburg37:3635
 
11Hertha BSC32:3235
 
12Werder Bremen30:3233
 
13Hannover 9633:3932
 
14SC Freiburg26:4430
 
15VfL Wolfsburg28:3725
 
161. FSV Mainz 0529:4625
 
171. FC Köln27:4920
 
18Hamburger SV19:4318

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