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14.03.2018, 13:20

Trainer des VfB Stuttgart will "Regelmäßigkeit" wahren

Korkut: "Ich freue mich, wenn ich unter Druck gerate"

Tayfun Korkut will mit dem VfB Stuttgart auch am Freitag in Freiburg die schöne Regelmäßigkeit wahren. Offen bleibt die Rolle von Holger Badstuber - und dessen Zukunft.

Tayfun Korkut am Mittwoch in Stuttgart
Er hat gerne die Qual der Wahl: VfB-Trainer Tayfun Korkut bei seiner Pressekonferenz am Mittwoch in Stuttgart.
© imagoZoomansicht

Ginczek für Donis, Badstuber für Aogo, Aogo für Baumgartl: Das sind die drei Wechsel, die Tayfun Korkut in sechs Auftritten als VfB-Trainer bislang an seiner Startelf vorgenommen hat, der dritte war auch noch verletzungsbedingt. Trotzdem vermittelte er auch am Mittwoch wieder den Eindruck, dass es eigentlich egal ist, wen er aufstellt - alle würden gewiss ihre Leistung abrufen: "Auch von denen, die wir reingebracht haben, hat uns vom Gefühl her keiner enttäuscht."

Weil kaum einer verletzt ist, könnte Korkut am Freitag (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) theoretisch groß durchwechseln und Spieler aus der zweiten Reihe belohnen, wird das aber nicht tun. "Für mich ist es erst mal wichtig, dass wir diese Regelmäßigkeit in Sachen Ordnung, in Sachen Bereitschaft, in Sachen Aufmerksamkeit nicht verlieren", erklärt er und meint damit wohl auch "in Sachen Aufstellung". Vier Siege und zwei Remis sprechen schließlich für sich.

Badstuber? "Wichtig ist, dass er spielen will - und das will er"

Innenverteidiger Timo Baumgartl ist nach seiner Gehirnerschütterung aller Voraussicht nach wieder einsatzfähig. Verdrängt er Holger Badstuber zurück ins defensive Mittelfeld? "Ich freue mich, wenn ich unter Druck gerate in Sachen Kader und in Sachen Startelf", lächelt Korkut nur, er hat gerne die Qual der Wahl. "Wichtig ist", sagt er über Badstuber, "dass er gesund ist, dass er spielen will. Und das will er, das spüren wir. Er wirkt stabil."

Alles andere, vor allem die völlig offene Zukunft des Ex-Münchners, werde "zur gegebenen Zeit geregelt. Alle Beteiligten sind da sehr entspannt." Auch für die anderen, deren Verträge auslaufen oder die umworben sind, gelte: "Wir haben nicht das Gefühl, dass uns das in der täglichen Arbeit beeinflusst. Das Gefühl spricht nicht dafür, dass die Spieler sich da viele Gedanken machen, der Austausch ist ja da." Die Kommunikation zwischen ihm und Sportvorstand Michael Reschke laufe "auf Hochtouren".

An Freiburg zeigt sich der Korkut-Effekt ganz besonders

Jetzt aber drehe sich erst einmal alles um ein gutes Ergebnis in Freiburg, "weil man dann ganz anders in die Länderspielpause reingeht", so Korkut: Der SC sei "absolut auf Augenhöhe, vor allem in den Heimspielen", und eine Mannschaft, "die auf ein schlechtes Spiel ein gutes Spiel machen kann: Sie reagiert sehr, sehr gut, verfällt nicht in eine Negativdynamik. Ich bin mir sicher, dass sie uns alles abverlangen wird."

Gleichwohl lässt sich der Korkut-Effekt ganz besonders gut an Christian Streichs Elf ablesen: Vor dem Stuttgarter Trainerwechsel lag sie noch vier Punkte vor dem VfB - jetzt, trotz ebenfalls passabler Ergebnisse, vier Punkte hinter ihm.

jpe

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