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14.03.2018, 12:00

Mainzer Torwartfrage: Karten werden neu gemischt

Adler, Zentner, Müller - wer ist die Nummer 1?

Nach dem Gala-Auftritt bei seinem Bundesligadebüt in Hamburg (0:0) und dem 0:1 gegen Schalke, als Florian Müller beim Gegentor machtlos war, behält der erst 20-Jährige wohl auch am Samstag (15.30 Uhr LIVE! bei kicker.de) bei der Frankfurter Eintracht seinen Platz zwischen den Pfosten. Fragt sich nur: Was passiert nun mit René Adler und Robin Zentner? Hat der Youngster auf Anhieb beide verdrängt?

Florian Müller, René Adler und Robin Zentner mit Torwarttrainer Stephan Kuhnert (v.l.)
Wer macht das Rennen? Florian Müller, René Adler oder Robin Zentner, rechts Torwarttrainer Stephan Kuhnert (v.l.).
© imagoZoomansicht

Im Sommer sorgte Mainz 05 für Aufsehen, als der kleine Klub in Rheinhessen den verhältnismäßig großen Namen Adler als Neuzugang präsentierte. Der 33-Jährige solle die unangefochtene Nummer 1 sein, hieß es, und auf wie abseits des Feldes als Führungsspieler vornewegmarschieren. Der Keeper wird seiner Rolle als Leader gewiss gerecht: Er dirigiert im Training, kommuniziert viel mit den Kollegen. Auf dem Rasen aber war er - mit Ausnahme des zu früh gekommenen Eintracht-Spiels im Pokal - lange nicht mehr zu sehen. Sein bislang letzter Bundesligaeinsatz ist am 20.10.2017 datiert, beim 0:2 auf Schalke. Damit hat der Torwart schon eine Halbserie verpasst.

In diesem Zeitraum mauserte sich Stellvertreter Zentner, der im Sommer, als Adler gerade verpflichtet wurde, noch die Nummer 4 war, zu einem festen Bestandteil. Jannik Huth suchte im Winter das Weite, schloss sich für ein halbes Jahr Sparta Rotterdam an. Zentner machte seine Sache gut, überzeugte gerade in den Pokalspielen gegen Kiel (kicker-Note 2) und Stuttgart (1,5). Er sollte Adler solange vertreten, bis der ehemalige Nationaltorhüter vollständig genesen sei. Weil sich der 23-Jährige dann ebenfalls verletzte, änderte sich die Situation bei den Nullfünfern schlagartig.

Schwarz: Müller kann mit Druck umgehen

Wird Adler rechtzeitig fit? Oder muss der junge Florian Müller ran? Die Woche vor dem so wichtigen Abstiegsduell beim Hamburger SV, dem Ex-Klub Adlers, sollte diese Frage beantworten. Trainer Sandro Schwarz hätte - ursprünglich - gerne den erfahrenen Adler zwischen den Pfosten gesehen. Offiziell heißt es, er fühlte sich nicht fit genug. So kam es zum Bundesligadebüt für Müller. Mit seiner makellosen Leistung (kicker-Note 1) hat er nicht nur einen Punkt für sein Team gewonnen, sondern auch das Vertrauen des Trainers. Deshalb - so lautet der Plan - soll der Youngster auch gegen die Eintracht im Tor stehen. Er könne mit dem Druck im Abstiegskampf umgehen, erklärte der Coach jüngst.

Nach dem Rhein-Main-Duell steht eine Länderspielpause auf dem Programm. In diesen zwei Wochen werden die Karten neu gemischt. Adler, Zentner, Müller - sie alle haben dieselbe Chance. Gesetzt, wie es Adler und Zentner waren, ist im Endspurt niemand mehr. Leistet sich Müller bei der Eintracht allerdings keinen Aussetzer, stehen die Chancen gut, dass er auch im nächsten Heimspiel gegen Gladbach in der Startelf steht. Eine Rotation auf der Keeper-Position im Endspurt um den Klassenverbleib sollte dann nahezu ausgeschlossen sein.

Georg Holzner

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weitere Infos zu Adler

Vorname:René
Nachname:Adler
Nation: Deutschland
Verein:1. FSV Mainz 05
Geboren am:15.01.1985

weitere Infos zu Zentner

Vorname:Robin
Nachname:Zentner
Nation: Deutschland
Verein:1. FSV Mainz 05
Geboren am:28.10.1994

weitere Infos zu F. Müller

Vorname:Florian
Nachname:Müller
Nation: Deutschland
Verein:1. FSV Mainz 05
Geboren am:13.11.1997


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