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08.03.2018, 14:10

Hamburg vor dem Auftritt in München

Hollerbach zwischen Kampfgeist und Zukunftsfrage

Die Lage ist schier aussichtslos, doch Hamburgs Trainer Bernd Hollerbach will den Kampf gegen den Abstieg nicht aufgeben. Nur: Mit wie viel Hingabe folgen die Spieler seinem Weg? Am Donnerstag versicherte der HSV-Coach, dass sich keiner seiner Schützlinge gehen ließe - und erneuerte seinen Glauben an das Wunder. Doch jetzt steht ein Auswärtsspiel in München an.

Kopf hoch: HSV-Trainer Bernd Hollerbach will den Kampf gegen den Abstieg nicht aufgeben.
Kopf hoch: HSV-Trainer Bernd Hollerbach will den Kampf gegen den Abstieg nicht aufgeben.
© imagoZoomansicht

Als die Frage nach der Personallage aufkam, schien Bernd Hollerbach erleichtert zu sein. "Endlich!", sagte der Trainer des Hamburger SV - endlich eine Frage, die sich auf den Fußball und das am Samstag in München anstehende Spiel bezog und eben nicht auf die Personalrochaden in der Führungsetage des Klubs.

Hollerbach sagte also: Albin Ekdal hat noch immer Schmerzen am Sprunggelenk, Bjarne Thoelke ebenso, und Mergim Mavraj ist seit Beginn der Woche krank. Mit den übrigen Spielern plant Hollerbach für die Herkulesaufgabe in der Allianz-Arena.

Ich habe nicht das Gefühl, dass sich einer hängen lässt.Hamburgs Trainer Bernd Hollerbach

"Mir geht es darum, dass wir mutig auftreten in München", sagte Hollerbach, hatte seine Mannschaft doch bereits in Leipzig (1:1) und in Dortmund (0:2) ordentliche Auswärtsspiele abgeliefert. Das Problem ist nur: Der HSV liegt inzwischen bereits sieben Punkte hinter dem Relegationsrang und dem ersten Nichtabstiegsplatz.

Hollerbach gibt sich dennoch kämpferisch - wie jüngst nach dem 0:0 gegen Mainz. "Ich glaube dran", betonte der HSV-Coach am Donnerstag einmal mehr und meinte natürlich den Klassenerhalt. "Es ist noch nichts entschieden. Mir macht die Art und Weise, wie wir auftreten, Hoffnung."

Mit wie viel Hingabe kämpfen die Spieler noch gegen den Abstieg?

Bleibt aber die Frage: Geht seine Mannschaft seinen Weg mit? Mit wie viel Hingabe arbeiten die Spieler noch, um den ersten, immer mehr Konturen annehmenden Abstieg noch abzuwenden, schließlich geht es dieser Tage für das Gros des Kaders bereits um die Auswahl eines neuen Arbeitgebers? Als Hollerbach mit dieser Frage konfrontiert wurde, sagte er: "Ich erwarte von allen Spielern, dass sie bis zuletzt alles für den Verein geben." Und: "Ich habe nicht das Gefühl, dass sich einer hängen lässt."

Klar ist: Er selbst wird es nicht tun. Aber hat er überhaupt eine Zukunft in Hamburg? "Heute hat sich einiges verändert", meinte Hollerbach mit Blick auf den Neustart unter Bernd Hoffmann, "deswegen weiß ich nicht, wie die Planungen des Vereins sind."

lei

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