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18.02.2018, 20:25

Hannover: Heldts doppelte Verbundenheit mit dem FC

Neue Harmonie bei 96: "Sehen nur glückliche Gesichter"

Die Auswärtspartie beim 1. FC Köln war für ihn alles andere als ein normales Spiel. Groß zum Thema machen wollte Hannovers Manager das weniger, sondern stattdessen lieber die aktuellen Entwicklungen bei 96 hervorheben.

Horst Heldt mit Armin Veh
Mit Köln und Armin Veh verbunden: Hannovers Manager Horst Heldt.
© imagoZoomansicht

So ganz in seinem alten Wohnzimmer fühlte sich Horst Heldt im Rhein-Energie-Stadion ja nicht. "Als ich hier gespielt habe, gab es noch eine Tartanbahn...", erinnerte Hannovers Manager an seine aktive Zeit beim 1. FC Köln von 1987 bis 1995, als die Arena noch Müngersdorfer Stadion hieß und der heute 48-Jährige am Ende 130 Bundesliga-Spiele (13 Tore) im Geißbock-Trikot bestritten hatte.

"Es ist immer etwas Besonderes für einen, der dort auftaucht, wo er einmal gewesen ist", sagte Heldt nach dem 1:1 mit 96 beim Tabellenletzten, doch: "Es ist nicht großartig erwähnenswert, weil die Kölner andere Themen haben als mich, die sie behandeln müssen." Dass er dafür aus doppelt alter Verbundenheit nicht nur dem Ex-Klub, sondern auch seinem dortigen Kollegen, dem im Winter an seiner Stelle zum heutigen FC-Geschäftsführer gewordenen Armin Veh, alles Gute wünscht, bedarf kaum besonderer Erwähnung. In Stuttgart hatten Heldt als damaliger VfB-Manager und Veh als Trainer erfolgreich zusammengearbeitet, Höhepunkt war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007.

Was nichts daran ändert, dass im Tagesgeschäft Bundesliga jeder sich selbst der Nächste ist. "Wir sind mehr gelaufen, hatten mehr Torschüsse - da spricht vieles in der Statistik für uns", befand Heldt den Punktgewinn des Aufsteigers für verdient und schob zum zu Recht nicht gegebenen Pizarro-Treffer nach: "In der vierten Minute der Nachspielzeit bekommen wir ein Gegentor, was nicht passieren darf. Ich bin froh, dass es geahndet wurde. Es war Abseits - so ist es, ich kann auch nichts dafür. Wir müssen uns nicht entschuldigen."

Mannschaft und Fans verstehen sich wieder

Als Hannoveraner Funktionär gefiel Heldt zudem, dass die Mannschaft und Anhang diesmal deutlich unverkrampfter miteinander umgegangen waren. "Es freut uns alle, es ist schön und wichtig. Wir genießen wie die Mannschaft auch, was vor, während und nach dem Spiel so abgelaufen ist."

Anders als noch eine Woche zuvor nach dem 2:1-Heimsieg gegen Freiburg, als die Mannschaft sich distanziert von den Fans verabschiedet und dafür Pfiffe geerntet hatte, herrschte in Köln nach der Partie Harmonie. Heldt: "Wir sehen nur glückliche Gesichter. Es wäre einfach schön, wenn es so weiterlaufen würde."

Michael Richter

 
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Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München55:1859
 
2Borussia Dortmund48:2940
 
3Eintracht Frankfurt32:2639
 
4Bayer 04 Leverkusen43:3038
 
5RB Leipzig36:3138
 
6FC Schalke 0436:3037
 
7Hannover 9632:3332
 
8FC Augsburg32:2931
 
9TSG Hoffenheim37:3731
 
10Bor. Mönchengladbach30:3531
 
11Hertha BSC30:3030
 
12SC Freiburg24:3728
 
13VfB Stuttgart19:2727
 
14VfL Wolfsburg26:3024
 
15Werder Bremen21:2823
 
161. FSV Mainz 0528:4123
 
17Hamburger SV18:3417
 
181. FC Köln20:4214

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