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11.02.2018, 20:50

Doppelpacker glänzt gegen den VfL Wolfsburg

Kainz' "Pratzerl": Dem Anspruch gerecht geworden

Florian Kainz erlebte einen Abend nach Maß: Mit einem Doppelpack schoss der 25-jährige Österreicher den SV Werder Bremen quasi im Alleingang zum 3:1-Sieg über den VfL Wolfsburg und zeigte sich im Anschluss an die Partie erleichtert, endlich dem eigenen Anspruch gerecht geworden zu sein. Neben einem Appell an die eigene Mannschaft sprach der Offensivmann zudem ein nicht ganz ernst gemeintes Verbot an seinen Kapitän aus.

Florian Kainz
Umjubelter Torschütze: Florian Kainz (mi.) lässt sich von Max Kruse (li.) und Ludwig Augustinsson feiern.
© imagoZoomansicht

"Es war für mich persönlich, aber auch für die Mannschaft ein gelungener Abend", freute sich Kainz am "Sky"-Mikrofon sowohl über wichtige drei Punkte im Abstiegskampf als auch über seine ersten beiden Saisontore. Nachdem mit Köln, Hamburg und Mainz die "Konkurrenten gestern nicht gepunktet haben, waren wir sehr motiviert", die Chance zu ergreifen, einen kleinen Befreiungsschlag im Tabellenkeller zu landen.

Starker Auftritt gegen schwache Wölfe

Gegen letztlich enttäuschende Wolfsburger, die dem beherzten Bremer Auftritt nur wenig entgegenzusetzen hatten, fuhr Werder "einen extrem wichtigen Sieg" ein, sei "unten aber noch nicht raus", so Kainz. "Wir hatten aber die Chance, Boden gutzumachen. Jetzt sind wir sehr froh, dass wir drei Punkte geholt haben", so der 25-Jährige. "Aber es ist noch nichts erreicht", erstickte er einen aufkommenden Schlendrian bereits im Keim.

Endlich habe ich mich mal selbst belohnt. Ich hatte in der Bundesliga noch kein Tor und keinen Assist.Florian Kainz

Dass er mit zwei Treffern einen maßgeblichen Anteil an diesem Sieg hatte, erfüllte den gebürtigen Grazer mit Genugtuung: "Endlich habe ich mich mal selbst belohnt. Ich hatte in der Bundesliga noch kein Tor und keinen Assist. Gerade für mich als Offensivspieler ist das nicht mein Anspruch."

Seinen ersten Treffer, das zwischenzeitliche 2:0, erzielte er sehenswert mit der rechten Innenseite, Tor Nummer zwei markierte er mit einem satten Linksschuss durch die Beine von VfL-Keeper Koen Casteels. Gerade der zweite Treffer, der den 3:1-Endstand darstellte, sorgte für große Erleichterung bei Mannschaftskollege und Landsmann Zlatko Junuzovic. Der Werder-Kapitän lobte Kainz' "linkes Pratzerl" und hob die Wichtigkeit dieses Treffers hervor.

Nicht ganz ernst gemeinte Sprachbarriere

Mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht nahm Kainz sowohl das Lob, als auch den verwirrten Blick des Reporters ob der Vokabel "Pratzerl" zur Kenntnis und kündigte mit einem nicht ganz ernst gemeinten Seitenhieb an Junuzovic an, "dass wir in Deutschland nicht so viel Österreichisch reden" sollten.

Letztlich richtete der Matchwinner den Blick aber schnell nach vorne und propagierte Bescheidenheit: "Wir haben nun Spiele gegen zwei direkte Konkurrenten (Freiburg und Hamburg, d. Red.) und werden dementsprechend weiter hart arbeiten und auch am Boden bleiben."

kög

Bundesliga, 2017/18, 22. Spieltag
Werder Bremen - VfL Wolfsburg 3:1
Werder Bremen - VfL Wolfsburg 3:1
Treffen der Trainer

Wölfe-Coach Martin Schmidt wird von Werder-Trainer Florian Kohfeldt im Weser-Stadion begrüßt.
© Getty Images

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