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11.02.2018, 16:07

Dortmund: Vertragsverlängerung in Aussicht

Watzke über Stöger: "... dann wären wir schön blöd"

Noch lebt Peter Stöger in Köln. Gut möglich, dass er im Sommer umziehen und nicht mehr so häufig über die chronisch verstopfte A 1 pendeln muss. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat ihm am Sonntag bei Sky eine Vertragsverlängerung in Aussicht gestellt - sportlichen Erfolg vorausgesetzt.

Hans-Joachim Watzke
Stellt Coach Peter Stöger eine Vertragsverlängerung in Aussicht: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
© imagoZoomansicht

Ursprünglich hatte Borussia Dortmund Stöger in der Nachfolge von Peter Bosz nur bis zum 30. Juni dieses Jahres verpflichtet - und damit zunächst Spekulationen Tür und Tor geöffnet, dass sich Julian Nagelsmann (Hoffenheim) schon in der Einflugschneise auf Dortmund befinde. Das dementiert Watzke: "Wir sind mit niemandem verabredet." Jetzt befindet sich Stöger nach 15 Punkten aus sieben Ligaspielen ohne Niederlage in der Favoritenposition: Ihm winkt ein neuer Vertrag in Dortmund.

Die Aussicht auf eine Fortsetzung seiner Arbeit über den Sommer hinaus könnte Stögers Gesundung beschleunigen: Er sei "ein bisschen grippig", verriet er dem kicker am Sonntag. Watzkes Vorstoß bezeichnet er als "positives Signal, das uns Rückendeckung gibt, unsere Ziele zu erreichen." Stöger hatte sich bei seiner Unterschrift vor Weihnachten "total einverstanden" mit der kurzen Laufzeit seines Arbeitspapiers gezeigt, aber schon damals betont: "Im Fußball kann man nichts ausschließen." Heute, zwei Monate später, gesteht der Österreicher: "Dass es mir und meinem Team Spaß macht, ist klar. Dass wir es gerne machen, stimmt auch."

Mittlerweile hat Stöger dem BVB in einer unruhigen Saison wieder Stabilität vermittelt - und bei seinen Vorgesetzten damit Eindruck gemacht. "Er hat noch kein Spiel verloren. Wenn er weiterhin keines verliert, wären wir schön blöd, wenn wir das nicht weitermachen würden", betonte Watzke. Stöger sei im weiteren Erfolgsfall "auf jeden Fall" sein erster Ansprechpartner, "wir sind mit ihm zufrieden, er ist ein außergewöhnlich guter Trainer." Schätzengelernt hat der BVB-Boss an dem Österreicher dessen "unaufgeregte und sehr, sehr gute Art, mit allen umzugehen."

Nach zuletzt zwei Siegen (Köln, Hamburg) sind in Dortmund wieder Ruhe und Normalität eingekehrt. Nun wächst die Zuversicht, dass auch fußballerische Elemente wieder ein größeres Gewicht finden. "Wenn du die Spiele gewinnst, kommt das Spielerische automatisch wieder", glaubt Marco Reus. Stögers primärer Auftrag gilt der Champions-League-Qualifikation. Das wird seine persönliche Benchmark sein. "Wir haben ein großes Ziel zu erreichen", sagt er, "wenn wir jetzt eine Negativ-Serie wie im Herbst hinlegen, kann man davon ausgehen, dass wir uns nicht auf eine Vertragsverlängerung verständigen werden."

Ebenfalls bei Sky bekräftigte Dortmunds Geschäftsführer, dass die Borussia einen aggressiven, physisch starken Spieler fürs defensive Mittelfeld sucht. Einstellungskriterium für den Neuen: Er muss weniger Doppelpässe spielen, aber "dazwischenfegen" können.

Thomas Hennecke

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weitere Infos zu Stöger

Vorname:Peter
Nachname:Stöger
Nation: Österreich
Verein:Borussia Dortmund


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