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06.02.2018, 15:03

RB präsentiert zudem Nachfolger für Spors und Aehlig

Rangnick lotst Talentscout Mitchell nach Leipzig

Nur vier Tage nach seiner vielbeachteten Generalkritik am Scouting und der Nachwuchsarbeit bei RB Leipzig hat Sportdirektor Ralf Rangnick umfangreiche personelle Veränderungen vollzogen. Wie der kicker bereits vorab berichtete, wird Paul Mitchell (36) neuer Chefscout. Der Engländer, der sich beim FC Southampton und in Tottenham einen Namen als Talentspäher machte, unterschrieb am Dienstag einen bis zum 30. Juni 2020 datierten Vertrag.

Paul Mitchell und Ralf Rangnick, RB Leipzig
Arbeiten ab sofort zusammen bei RB Leipzig: Chefscout Paul Mitchell und Sportdirektor Ralf Rangnick.
© imagoZoomansicht

Mitchells Aufgabengebiet als - so die offizielle Bezeichnung - "Head of Recruitment and Development" beinhaltet die strategische Leitung des RB-Scoutings und ist weitaus umfangreicher als jenes, das der im Dezember zum Hamburger SV gewechselte Johannes Spors zu verantworten hatte. Dessen Nachfolger wird Benjamin Ehresmann, der zuletzt bei Red Bull New York tätig war. Auch ein Nachfolger für den zum 1. FC Köln gewechselten Sportkoordinator Frank Aehlig ist in René Grotus (Fortuna Düsseldorf) gefunden. Er wird zum 16. Februar seinen Dienst in Leipzig antreten.

"Es ist ein Privileg, für diesen phantastischen Klub und in Deutschland arbeiten zu dürfen", sagte Mitchell bei seiner Vorstellung. Er habe während seiner Tätigkeit in Southampton und Tottenham immer wieder "bewundernswerte Blicke übers Wasser nach Deutschland" geworfen und sei "fasziniert von den Möglichkeiten, die sich hier bieten".

Mitchell war Rangnick erstmals im August 2014 aufgefallen, als der damalige Sportdirektor von Red Bull Salzburg seinen Topspieler Sado Mané für rund 15 Millionen Euro nach Southampton ziehen lassen musste. Seitdem haben sich die beiden Fußball-Experten nach eigener Darstellung in etlichen Fachgesprächen kennen- und schätzengelernt. "Er hat es in Southampton immer wieder geschafft, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nach oben zu bringen sowie auch relativ unbekannte Spieler zu holen, die dann zu Topspielern wurden." Genau dies erhofft man sich nun auch in Leipzig von Mitchell.

Oliver Hartmann

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