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21.01.2018, 22:45

Mainz: Ab Februar hat der Verein drei Profis im Vorstand

Hofmann steht für Unabhängigkeit

Der 1. FSV Mainz 05 hat einen neuen Vereinsvorsitzenden: Stefan Hofmann gewann an diesem Sonntag bereits im ersten Wahlgang. Er setzte sich mit 587 Stimmen vor Jürgen Doetz (337), Eva-Maria Federhenn (234) und Silvio Aita (9) durch. Mit dem 54-jährigen Vorstandsvorsitzenden bekommen die Rheinhessen einen starken und vor allem vom Aufsichtsrat unabhängigen Mann, der gemeinsam mit Sportchef Rouven Schröder und Dr. Jan Lehmann, dem kaufmännischen Vorstand, für Ruhe sorgen soll.

Neuer Mainzer Vereinsvorsitzender: Stefan Hofmann.
Neuer Mainzer Vereinsvorsitzender: Stefan Hofmann.
© imagoZoomansicht

"Was mich beeindruckt, ist, dass ich im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Mitglieder hinter mich gebracht habe", sagte Hofmann voller Stolz, "das gibt mir natürlich Kraft für die Aufgaben, die kommen." Das werden einige sein. Hofmann, der über ein Jahrzehnt das Mainzer Nachwuchsleistungszentrum aufgebaut und in der Spitze Deutschlands etabliert hat, kennt die Mitarbeiter. Und sie kennen ihn. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit den vier Geschäftsführern - und lobt immer wieder Sportchef Schröder.

Ich bin völlig frei von jeglichen Interessensgruppen.Stefan Hofmann, Vorstandsvorsitzender

Hofmann erklärte, sich in den kommenden Tag informieren zu wollen und erst einmal zuzuhören; am Dienstag nimmt er erstmals an der Vorstandssitzung teil. Zum 1. Februar wird dieser Kreis um Dr. Lehmann erweitert. Dann verfügt Mainz 05 über drei Profis in diesem Gremium. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Vereins. So dürfte dann auch zunehmend Ruhe einkehren. Gerade, weil Hofmann als starker und vom Aufsichtsrat unabhängiger Mann sich klar positionieren will. Das signalisierte der Wahlsieger auf der Mitgliederversammlung deutlich. Wiederholt betonte er: "Ich bin völlig unabhängig und frei von jeglichen Interessensgruppen." Dies dürfte ein großer Pluspunkt zugunsten Hofmanns gewesen sein.

Ziel: Zurück zu alten Werten

Im Umkehrschluss heißt das auch: Federhenns Nähe zum Aufsichtsrat, der kräftig Werbung für seine Kandidatin gemacht hatte, wurde kritisch betrachtet. Aita gab sich kämpferisch, blieb aber der erwartete Außenseiter. Und Jürgen Doetz wurde zwar für seine Erfahrung respektiert und für seine Kompetenz geschätzt, dafür erhielt er auch die zweitmeisten Stimmen, aber die Mitglieder sehnten sich wohl nach einem Neuanfang. Einem Start in ein langfristiges Projekt, das lautet: Zurück zu alten Werten.

Georg Holzner

1. Bundesliga, 2017/18, 19. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 3:2
1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 3:2
"Sauwetter"

In Mainz kam es auf nicht ganz einwandfreiem Untergrund zum Duell zwischen dem FSV und dem VfB Stuttgart.
© Getty Images

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