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19.01.2018, 10:30

Stuttgarts Trainer will das Glück zwingen

Wie Wolf den ersten Auswärtssieg plant

Schaut man ganz genau hin, dann ist die Bilanz noch schlechter. Nicht nur in dieser Saison blieben die Stuttgarter auswärts ohne Sieg. Satte neun Partien, in denen lediglich ein Zähler, ein 1:1 in Hannover, heraussprang. Der Aufsteiger konnte in insgesamt 16 Spielen auf fremden Plätzen keinen Dreier holen. Was tun?

"Die Rückrunde ist noch schärfer als die Hinrunde": Stuttgarts Trainer Hannes Wolf.
"Die Rückrunde ist noch schärfer als die Hinrunde": Stuttgarts Trainer Hannes Wolf.
© imagoZoomansicht

Hannes Wolf sagt es selbst: "Es wird Zeit." Sonst jährt sich die erfolglose Zeit zum zweiten Mal. Der bislang letzte Auswärtssieg in der Bundesliga datiert vom 6. Februar 2016, als die Schwaben 4:2 bei Eintracht Frankfurt gewannen. Was den späteren Abstieg nicht verhindern half. Es folgten 12 Niederlagen und vier Remis. Und jetzt der nächste Versuch in Mainz, diese schwarze Serie zu beenden.

Der Stuttgarter Chefcoach und sein Trainerteam waren in der Winterpause bei der genaueren Betrachtung der bisherigen Leistungen fleißig. Man habe "aus der Hinrundenanalyse ein paar Themen zu den Auswärtsspielen" herausgefunden. "Da geht es viel um Effektivität, aber auch um Intensität, um die Anzahl der Sprints, der Tempoläufe und der Gesamtlaufleistung." Alles Punkte, in denen seine Mannschaft "einen Tick hinter den Zahlen der Heimspiele liegt. Das muss korrigiert werden. Das sind Nuancen, aber darauf müssen wir reagieren."

Wolf erwartet sehr, sehr harten Kampf

Mit einer noch höheren Schlagzahl in den ihm wichtigen Grundtugenden auf dem Rasen. "Die Rückrunde ist noch schärfer als die Hinrunde", sagt Wolf, der diese Schärfe auch im Auftreten seiner Spieler sehen will. "Das muss man auch uns anmerken: in der Konsequenz, in der Konzentration und im Willen zu gewinnen." Zumal der 36-Jährige einen sehr, sehr harten Kampf in Rheinhessen erwartet. Gegen einen Gegner, der nicht weniger unter Druck steht nach zuletzt sechs nicht gewonnenen Partien.

Wir versuchen immer, Drucksituationen auch im Training zu schaffen und immer mit der nötigen Schärfe auf Gewinnen zu spielen.Hannes Wolf

Das Pokalspiel kurz vor Weihnachten lässt Stuttgarts Coach nicht als böses Omen gelten. Natürlich habe man die mit 1:3 verlorene Partie "im Hinterkopf. Aber wir haben im Vergleich dazu Mario Gomez, Daniel Ginczek, Benjamin Pavard, Holger Badstuber, Orel Mangala, Dzenis Burnic und Anastasios Donis dazubekommen". Einen Neuzugang sowie eine ganze Reihe damals verletzter Profis und Führungsspieler. "Deswegen ist es ein ganz anderes Spiel. Wir hätten damals gerne gewonnen, haben es aber nicht geschafft." Weil man bei einer 1:0-Führung durch Dennis Aogos verschossenen Elfmeter die Chance auf eine Vorentscheidung vergeben hatte. "Jetzt ist eine ganz neue Situation."

In der Vorbereitung auf einen Auswärtssieg hinzutrainieren, ist in den Augen Wolfs nicht wirklich machbar. "Wir versuchen immer, Drucksituationen auch im Training zu schaffen und immer mit der nötigen Schärfe auf Gewinnen zu spielen", erklärt der 36-Jährige. "Aber die Situation Bundesligaspiel kann man grundsätzlich nicht oder nur sehr schwer simulieren."

George Moissidis

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Vorname:Mario
Nachname:Gomez
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart
Geboren am:10.07.1985

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Vorname:Hannes
Nachname:Wolf
Nation: Deutschland

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Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:60.449 (17.12.2017)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
Internet:http://www.vfb.de


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