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04.01.2018, 14:50

"Welcher Spieler möchte nicht nach Europa?"

Frankfurts Stendera spricht über Ziele und Konkurrenz

Durch die Rückkehr von Marco Fabian und Omar Mascarell verschärft sich die Konkurrenzsituation im Mittelfeld der Eintracht nicht zuletzt auch für Marc Stendera. Das Eigengewächs wird sich strecken müssen, um in der Rückrunde regelmäßig Spielpraxis zu erhalten. Nach mehreren langwierigen Verletzungspausen sieht er bei sich selbst noch Luft nach oben. "Ich bin sicherlich noch nicht bei 100 Prozent, aber auf einem guten Weg", erklärte Stendera am Mittwoch.


Aus Frankfurts Trainingslager in Alicante berichtet Julian Franzke

Marc Stendera
Ist noch nicht bei 100 Prozent: Marc Stendera.
© kickerZoomansicht

Seit Jahren folgte bei Stendera auf eine Pechsträhne die nächste. Allein im Jahr 2017 erlitt er einen Außenmeniskusriss, kugelte sich die Schulter aus und zog sich eine Blessur am Sprunggelenk zu. Nun ist er endlich mal über einen längeren Zeitraum gesund. "Ich hoffe, dass er weiter so stabil bleibt, das wird ihm und seiner Entwicklung sehr gut tun", sagt Sportvorstand Fredi Bobic.

Man kann Stendera nur zu gut verstehen, wenn er darauf hinweist, "gar nicht so viel über die Verletzungen reden zu wollen". Stattdessen betont er: "Ich bin froh, dass ich gesund bin und genieße es einfach, jeden Tag zu trainieren, und dann, wenn ich die Spiele kriege, zu spielen." An seiner Leistungsgrenze ist er freilich noch nicht angelangt. "Wenn du fast ein Jahr draußen bist, brauchst du sehr viele Spiele, um auf das alte Level zu kommen. Ich bin sicherlich noch nicht bei 100 Prozent, aber auf einem guten Weg", berichtet er. Sein Comeback feierte er am 30. September im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (2:1), es folgten fünf weitere Spiele in der Liga und zwei Einsätze im Pokal.

Durch Fabians und Mascarells Rückkehr verschärft sich die Konkurrenzsituation im Mittelfeld. Für Stendera, den Kovac bislang auf der Sechs oder Acht einsetzte, wird es vermutlich nicht leicht, Spielpraxis zu erhalten. "Wir haben einen großen Kader, jeder möchte spielen; man muss sich im Training und in den Spielen anbieten. Ich versuche, viel zu arbeiten, immer Gas zu geben und mich stetig zu verbessern", sagt der 22-Jährige.

Marc Stendera
Schießt sich für die Rückrunde warm: Marc Stendera.
© kicker

Verrückt machen lässt er sich vom Gedränge im Mittelfeld nicht. Im Gegenteil. Als fairer Sportsmann hebt er die Qualitäten der beiden Rückkehrer hervor: "Omar ist ein extrem wichtiger Spieler, der vor der Abwehr alles abräumt und auf den man sich immer verlassen kann. Marco kann in jeder Minute mit einer Einzelaktion ein Spiel entscheiden. Er ist ein guter Typ, der lange genug draußen war. Man sieht ihm an, dass er einfach Spaß hat, Fußball zu spielen, und deswegen macht es uns auch Spaß, ihm zuzugucken."

Welcher Spieler möchte nicht nach Europa? Das steht ja außer Frage. Aber wir müssen realistisch bleiben.Marc Stendera

Gelingt es Fabian und Mascarell, an ihrer Form aus der vergangenen Saison anzuknüpfen, könnte die Eintracht ein ernster Anwärter für einen der begehrten internationalen Plätze werden. Das hofft natürlich auch Stendera. Als Frankfurt in der Saison 2013/14 letztmals in der Europa League spielte, konnte er wegen eines Kreuzbandrisses nicht mitwirken. "Welcher Spieler möchte nicht nach Europa? Das steht ja außer Frage. Aber wir müssen realistisch bleiben und jedes Spiel 100 Prozent geben, um die Punkte zu holen. Wenn wir das machen, besteht eine gute Möglichkeit", erklärt Stendera. Dass die Mannschaft wie im Vorjahr einbrechen könnte, glaubt er nicht: "Wir gehen positiv in die Rückrunde und werden Gas geben, das wird uns nicht nochmal passieren."

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© imago (3)

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weitere Infos zu Stendera

Vorname:Marc
Nachname:Stendera
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Frankfurt
Geboren am:10.12.1995


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