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17.12.2017, 12:25

Der HSV patzt sich Richtung 2. Liga und Gisdol findet keine Lösung

Gisdol: "Immer ist es ein anderer"

Der Samstag brachte die Gewissheit. Hamburg überwintert auf einem direkten Abstiegsplatz, erstmals seit 2006. Selbst in den Relegations-Jahren war der Bundesliga-Dino besser platziert - und dennoch sind beinahe alle Protagonisten der Meinung, dass es eigentlich viel mehr Punkte sein müssen.

Markus Gisdol, Trainer Hamburger SV
Markus Gisdol muss gemeinsam mit seiner Mannschaft in der Rückrunde gegen die individuellen Fehler vorgehen.
© imagoZoomansicht

15 Zähler nach 17 Partien sind die Bilanz eines Absteigers. "Es hätten mehr sein müssen für den Fußball, den wir spielen", findet Markus Gisdol. Auch Aaron Hunt sagt: "Wir haben es uns in dieser Hinrunde unnötig schwer gemacht und sind selbst schuld. Wir hätten locker sieben, acht Punkte mehr haben können." Wirklich?

Qualitätsfrage oder Trainerproblem?

Tatsächlich hatte der HSV allein in den zurückliegenden drei Partien Phasen, in denen er gut im Spiel war, bei der Nullnummer gegen Wolfsburg vor einer Woche war es gar die gesamte Partie. Das Manko aber ist: Entweder es fehlt der letzte Schritt ganz vorn, oder es patzt einer hinten. "Und immer ist es ein anderer", sagt der Coach. Was er nicht sagt: Wenn immer ein Tick fehlt, ist es entweder eine Qualitätsfrage oder ein Trainer-Problem, dass die Vorgaben nicht umgesetzt werden. Oder eben eine Mischung aus beidem.

"Wir sind ja nie hoffnungslos unterlegen"

Fakt ist: Gisdol ist es bislang nicht gelungen, die Mannschaft dahin zu bringen, dass sie die guten Phasen für sich nutzt. In Mönchengladbach freilich war jene Phase nur von kurzer Dauer. Wenn in der Nachbetrachtung kollektiv behauptet wird, dass das Spiel unter Kontrolle gewesen sei, wird ganz offensichtlich außer Acht gelassen, dass der HSV angesichts von zwei Aluminium-Treffern der Borussen bereits zur Pause deutlicher hätte zurückliegen können, und dass Christian Mathenia vor seiner Mitbeteiligung am zweiten Gegentreffer zweimal herausragend gerettet hatte. "Wir sind ja nie hoffnungslos unterlegen", sagt Hunt. Wenn Hamburg allein daraus tatsächlich Hoffnung schöpft, ist die Lage noch weit hoffnungsloser als es das trotz Platz 17 enge Tabellenbild ausdrückt.

Sebastian Wolff

1. Bundesliga, 2017/18, 17. Spieltag
Bor. Mönchengladbach - Hamburger SV 3:1
Bor. Mönchengladbach - Hamburger SV 3:1
Weihnachtliche Vorfreude

Jens Todt freut sich auf den Auftritt des HSV bei Borussia Mönchengladbach.
© Imago

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Vorname:Markus
Nachname:Gisdol
Nation: Deutschland

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München37:1141
 
2FC Schalke 0428:2130
 
3Borussia Dortmund39:2428
 
4Bayer 04 Leverkusen34:2328
 
5RB Leipzig27:2528
 
6Bor. Mönchengladbach27:2828
 
7TSG Hoffenheim27:2226
 
8Eintracht Frankfurt20:1826
 
9FC Augsburg27:2324
 
10Hertha BSC26:2524
 
11Hannover 9624:2623
 
12VfL Wolfsburg21:2119
 
13SC Freiburg17:3119
 
14VfB Stuttgart13:2117
 
151. FSV Mainz 0519:2817
 
16Werder Bremen13:2015
 
17Hamburger SV15:2515
 
181. FC Köln10:326

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