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07.12.2017, 16:53

DFB-Bundestag am Freitag

Kein Kompromiss in Sicht: Regionalliga-Reform gescheitert?

An hitzigen Diskussionen und einer Kampfabstimmung zum Thema Regionalliga-Reform hat die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes vor dem Bundestag in Frankfurt am Main wenig Interesse. So kommt es nicht überraschend, dass - nachdem offenbar kein Kompromiss in Sachen Aufstiegsregelung in die 3. Liga gefunden werden kann - es zu keiner Entscheidungsfindung am Freitag kommen wird.

Reinhard Grindel
Kein Kompromiss mit den Landesverbänden in Sicht: DFB-Präsident Reinhard Grindel.
© imagoZoomansicht

Die Aufstiegsregelung in den Regionalligen sorgt seit Jahren für Frust - und sie soll geändert werden. Doch wie? Auf einen gemeinsamen Nenner sind die Landesverbände noch nicht gekommen. Und sie finden gemeinsam mit DFB-Präsident Reinhard Grindel offenbar auch vor dem DFB-Bundestag am Freitag in Frankfurt keinen Kompromiss. Daher, so melden "Bild" und dpa, droht die Reform auch vorerst zu scheitern und taucht am Freitag womöglich sogar nicht mehr auf der Tagesordnung auf.

Stattdessen soll eine Experten-Kommission die Zeit bekommen, um eine Regionalliga-Reform jenseits aller sportpolitischen Streitigkeiten zu erarbeiten.

Das Problem der Reform: Es stehen gleich sieben verschiedene Modelle zur Diskussion. Aber bei jedem müsste irgendein Landesverband Zugeständnisse machen, zu denen er nicht bereit ist. Vor allem die Vertreter der neuen Bundesländer beharren wie bisher auf einer eigenen Regionalliga, der Staffel Nordost.

Zwei Modelle stehen besonders im Fokus

Im Fokus stehen insbesondere zwei Modelle: Entweder gibt es weiterhin fünf Staffeln, wobei die Meister aus dem Südwesten und Westen direkt aufsteigen, während die beiden anderen Aufsteiger zwischen den drei weiteren Ligen rotieren. Oder die Staffeln Nord, Nordost und Bayern werden zu zwei Ligen zusammengelegt.

Grindel ist für ein Konsens-Modell: Danach soll es bei fünf Regionalligen bleiben, aber künftig vier statt bisher drei Aufsteiger geben. Der Meister des Westens und des Südwestens soll jedes Jahr direkt aufsteigen, der dritte feste Aufstiegsplatz nach einem Rotationsmodell an den Erstplatzierten aus dem Norden, Nordosten oder Bayern gehen. Der vierte Aufsteiger müsste in zwei Play-off-Spielen zwischen den Meistern der übrig gebliebenen Ligen ermittelt werden. Aber auch für dieses komplizierte Verfahren gibt es keine Mehrheit. Und so bleibt es vorerst bei dem Modell, das alle seit Jahren kritisieren: Fünf Regionalliga-Staffeln, die nach jeder Saison nur drei Aufsteiger in drei Play-off-Duellen ermitteln.

aho/dpa

 

6 Leserkommentare

fandessvwilhelmshaven
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07.12.2017 | 20:18

@ Herthanator

Ich gehe mal davon aus, dass du das ironisch meinst. Denn das ist ein absolutes Scheiß-Modell. Die zwei [...]
Honeysuckle
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07.12.2017 | 20:17

Laecherlich

Was anderes ist von Grindel nicht zu erwarten.
Mit einer Regionalligareform kann er in der Öffentlichke[...]
kreso10
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07.12.2017 | 20:15

IDEE!!!!! Oder gabs die auch schon?

Warum nicht alle 6 Mannschaften, die bis jetzt die Aufstiegsspiele machen in zwei Dreier-Gruppen losen. [...]
VGler
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07.12.2017 | 20:12

@herthanator

wo ist denn da der Unterschied zur jetzigen Regelung ?? bis auf einen einzigen Direktaufsteiger aus [...]
Herthanator
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07.12.2017 | 17:20

Noch ein Modell

1. Die punktbeste Mannschaft aus allen Regionalligen zusammen, steigt direkt auf. Dadurch wird ein fairer [...]

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