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05.12.2017, 12:17

Kölns Ex-Trainer wartet auf die nächste Chance

Stöger über sein Aus beim FC: "Leere? Überhaupt nicht"

Wie geht Peter Stöger mit dem Ende seiner Ära beim 1. FC Köln um? Diese Woche ist er erst einmal zum Punschtrinken verabredet - dann wartet er auf seine nächste Chance. Der Abschluss beim FC habe ihn "richtig gefreut".

Peter Stöger
"Natürlich werde ich durch Köln spazieren": Peter Stöger.
© picture allianceZoomansicht

Bei der "Charity Sports Night", einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Kinder in Köln, trauten einige Gäste am Sonntag ihren Augen nicht: Peter Stöger war tatsächlich gekommen, dabei hatte sich der 1. FC Köln erst wenige Stunden zuvor offiziell von ihm getrennt. "Für mich war es selbstverständlich, hinzugehen", erklärt Stöger nun im österreichischen "Kurier". Das mag etwas über den Menschen Stöger aussagen, aber auch darüber, wie er mit seinem Aus beim FC umgeht.

"Das Leben geht weiter", sagt er. Ob er eine Leere verspürt? "Nein, überhaupt nicht." Seine Pläne diese Woche? "Am Mittwoch, wenn die Mannschaft zum Europa-League-Spiel nach Belgrad unterwegs ist, werde ich mich bei der Geschäftsstelle von allen Mitarbeitern verabschieden." Dann ist er mit seinem Trainerteam und Medienvertretern zum Punschtrinken verabredet. "Und natürlich werde ich durch Köln spazieren, in dieser Stadt habe ich mich ja immer wohl gefühlt." Erst am Samstag wird er Köln vorübergehend gen Wien verlassen.

"Eine neue Chance wird kommen"

Man kann also sagen: Das Ende seiner viereinhalbjährigen FC-Ära hat Stöger nicht gerade aus der Bahn geworfen. Zumal er glaubt, "dass wir, mein Co-Trainer Manfred Schmid und ich, wieder eine Möglichkeit kriegen werden. Das soll nicht überheblich klingen, aber eine neue Chance wird kommen." Im Sommer hatte er intensiv mit Borussia Dortmund verhandelt.

Abgesehen davon, dass er "gerne die Mannschaft mit mehr Punkten übergeben" hätte, und abgesehen von den Problemen, die es am Ende ja auch intern gab: Stöger ist glücklich mit seinem Abschluss beim FC. "Super war", sagt er über seine letzte Partie auf Schalke, bei der seine Entlassung schon feststand, "dass wir noch so ein tolles Spiel hingelegt haben mit dem 2:2. Das hat mich richtig gefreut."

jpe

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