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03.12.2017, 18:12

Kölns Interimstrainer wehrt sich gegen Rüffel

Fehlstart? Ruthenbeck widerspricht Spinners Vorwurf

Erst wenige Stunden ist Stefan Ruthenbeck beim 1. FC Köln als Interimstrainer im Amt, da gibt es bereits den ersten Konfliktherd. Präsident Werner Spinner kritisierte, dass sich der U-19-Trainer schon am Samstagmittag von seiner Mannschaft verabschiedet habe. Doch stimmt das so überhaupt?

Stefan Ruthenbeck
"Das stimmt nicht so ganz": Kölns Interimstrainer Stefan Ruthenbeck hatte am Sonntag etwas klarzustellen.
© imagoZoomansicht

Stefan Ruthenbeck hat Peter Stöger in dieser Saison schon etwas voraus: Er hat mit seiner Mannschaft bereits fünfmal gewonnen. Sechster ist die U 19 des 1. FC Köln in der A-Junioren-Bundesliga West, am Freitag trennte sie sich torlos von Borussia Mönchengladbach.

Es war vorerst Ruthenbecks letzter Auftritt in dem Amt, das er erst im Juli übernommen hatte - er folgt interimsweise auf Stöger und soll bis zum Winter die Hoffnung auf den Klassenerhalt der Profis am Leben halten. Doch der Start seiner ersten Bundesliga-Mission hätte besser verlaufen können: An seinem ersten Arbeitstag sah er sich gleich mal gezwungen, seinem Präsidenten zu widersprechen.

Dieser hatte auf der Pressekonferenz am Sonntag Gerüchte bestätigt, wonach sich Ruthenbeck bereits am Samstagmittag von seinen U-19-Schützlingen verabschiedet habe, also noch vor dem Kölner 2:2 auf Schalke. "Natürlich ist das nicht glücklich", wurde Werner Spinner deutlich. "Punkt." Auch das gehöre zu den Dingen, "die nicht richtig gelaufen sind".

Doch liefen sie wirklich so? Ruthenbeck jedenfalls wehrte sich wenig später öffentlich: "Das stimmt nicht so ganz", entgegnete der 45-Jährige. "Fakt ist, dass ich wegen der Gerüchte, die im Raum standen (Stöger vor dem Aus, d.Red.), der Mannschaft (der U 19, d.Red.) gesagt habe: 'Egal, was passiert, wer auch am Montag hier spielt, es geht auf jeden Fall weiter, wir haben mit der U 19 auf jeden Fall Ziele'. Das in einen Zusammenhang zu bringen, dass ich oben dabei bin, ist von mir nicht gefallen."

jpe

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 03.12., 15:01 Uhr
Wehrle erklärt Stöger-Aus: "Nach Hertha ist einiges passiert"
Der 1. FC Köln hat sich am Sonntag von Trainer Peter Stöger getrennt - fest stand das aber schon am Freitag: Geschäftsführer Alexander Wehrle und Präsident Werner Spinner erklärten auf einer Pressekonferenz, warum der Wechsel jetzt vorgenommen wurde.
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30 Leserkommentare

buchenhain8
Beitrag melden
04.12.2017 | 18:40

Peter Stöger

Die Arbeit der letzten 4Jahre gute Arbeit aber!!! Man mus auch die defiziete sehen ,er hat es nicht [...]
dk.do
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04.12.2017 | 18:17

Nomen est omen

Herr Spinner wirkt leider momentan so, als würde er bestimmte Äußerungen und Aussagen in einer sehr [...]
Boom77
Beitrag melden
04.12.2017 | 15:27

@Eggfahne

Wir brauchen uns eigentlich gar nicht mehr zu schreiben. Wir beide sind uns eh einig :-)
Eggfahne
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04.12.2017 | 14:37

@boom77

danke für Ihre klaren Aussagen.
sicher sind wir (alle) der Meinung, dass Peter Stöger in den letzt[...]
Kopperle
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04.12.2017 | 14:37

@Betonschüssel

...jaaaaaa...genau...ihr schnappt euch den Bobby Wood...aber Vorsicht...den gibt es nur im Doppelpack [...]

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