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29.11.2017, 19:52

Kaluza will "Machtkämpfe und Geldfragen klären"

Mainz: Die Hintergründe zu den Neuwahlen

Anderthalb Wochen ist es her, als der kicker berichtete, dass dem Mainzer Vorstandsvorsitzenden Johannes Kaluza von Sportchef Rouven Schröder und den vier Geschäftsführern ein Rücktritt nahegelegt wurde. Am nächsten Tag gab Kaluza via Pressemitteilung bekannt, dass er den Weg für Neuwahlen freimachen werde. An diesem Dienstag ließ der Klub verkünden, dass für 11. Januar 2018 eine außerordentliche Mitgliederversammlung (MV) einberufen wird.

Der Mainzer Vorstandsvorsitzende Johannes Kaluza
Will die Mainzer geordnet übergeben: Vorstandsvorsitzender Johannes Kaluza.
© imagoZoomansicht

Der neunköpfige Aufsichtsrat, mit Detlev Höhne als Vorsitzenden dieses Gremiums, entschied sich am Montagabend auf einer Sitzung einstimmig für eine Mitgliederversammlung. Im Mittelpunkt, so heißt es, soll die Vorbereitung einer möglichen Neuwahl des Vorstandsvorsitzenden stehen. Darüber hinaus soll über eine Satzungsänderung nachgedacht und entschieden werden.

Kaluza sagt: "Ich trete dann zurück, wenn der Machtkampf zwischen Aufsichtsrat und dem Vorstandsvorsitzende und die Geldfragen geklärt sind." Dafür brauche es einen gewissen Verhaltenskodex. Sein Ziel nämlich sei es, seinem Nachfolger geordnete Verhältnisse zu übergeben. Wie lange sich dieses Unterfangen hinziehen wird, ist unklar. Kaluza will sich daher auf keinen fixen Zeitpunkt festlegen. Es könnte März, April oder Mai werden, bis tatsächlich Neuwahlen stattfinden.

Ehrenamt: Ja oder nein?

Was gilt es dabei zu berücksichtigen? Allen voran: Soll der künftige Präsident ehrenamtlich sein - so wie es Kaluza ursprünglich war? Oder soll es einen hauptamtlichen Vorstandsvorsitzenden geben? Das ehrenamtliche Modell ist prinzipiell, gerade bei einem Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 110 Millionen Euro, nicht mehr zeitgemäß. Es sei denn: Der Vorstandsvorsitzende ist rein repräsentativer Natur, ohne Ressortverantwortung. Dieses Modell braucht mindestens zwei, bestenfalls drei weitere Vorstände als Experten (z.B. Sport, Finanzen, Marketing). Mainz müsse sich von der Ehrenamtslüge befreien, heißt es aus dem Inneren des Vereins.

Aufsichtsrat muss die Aufwandsentschädigung vorher festlegen

Soll es allerdings beim Ehrenamt - mit Ressortverantwortung - bleiben, sollte der Aufsichtsrat einige Zeit vor den Neuwahlen eine angemessene Aufwandsentschädigung festlegen. Und dabei beurteilen, wie viel die Tätigkeit des künftigen Präsidenten wert ist. Nur dann besteht eine gute Möglichkeit, die nötige Kompetenz für die Führungsetage zu bekommen. Andernfalls würde der Kandidatenkreis vermutlich nur aus finanziell Unabhängigen oder Rentnern bestehen. Es kann schließlich nicht jeder auf sein Gehalt verzichten ...

Georg Holzner

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