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10.11.2017, 18:45

Freiburgs Co-Trainer sieht die Vorzüge der Länderspielpause

Voßler: "Oftmals fallen sie in ein kleines Loch"

Die Länderspielpause tut gut. Nicht nur, weil der SC Freiburg nach zuletzt nur einem Punkt in vier Ligaspielen durchatmen kann, sondern vor allem wegen der vielen Ausfälle. Co-Trainer Lars Voßler erkennt die Vorzüge der spielfreien Zeit - und erklärt, wie die Breisgauer in dieser arbeiten.

Der Chef und sein Assistent: Freiburgs Trainer Christian Streich (li.) und Lars Voßler.
Der Chef und sein Assistent: Freiburgs Trainer Christian Streich (li.) und Lars Voßler.
© imagoZoomansicht

"Die jüngsten Verletzungen", sagt Freiburgs Co-Trainer Lars Voßler auf der Klubwebsite, "sind in der dieser Häufung natürlich sehr unglücklich für uns. Es sind aber Dinge, die immer wieder passieren können." Er erinnert sich: "Wir haben das mit Nils Petersen oder Maximilian Philipp vor zwei Jahren im Wintertrainingslager auch schon erlebt. Jetzt trifft es mit Florian Niederlechner und Mike Frantz wieder zwei Mann, die für unser Offensivspiel sehr wichtig sind." Um auch diese Ausfälle kompensieren zu können, wurde vor der Saison bewusst auf die Breite im Team geachtet: "Wir haben den Kader für diese Fälle aufgestellt, jetzt müssen andere ran", so Voßler.

Zumal gerade in der Defensive Hoffnung auf Rückkehrer besteht. Amir Abrashi spielte beim 0:1 gegen Schalke wieder, Marc-Oliver Kempf stand zumindest im Kader. Ça?lar Söyüncü ist nach seiner Rotsperre beim VfL Wolfsburg am kommenden Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) wieder spielberechtigt und auch Philipp Lienhart macht gute Fortschritte.

Gerade für Spieler, die noch nicht so lange bei uns sind, ist das ziemlich komplex und ziemlich viel Input.Freiburgs Co-Trainer Lars Voßler über die Arbeit in der Länderspielpause

"Allerdings ist es für Spieler, die längere Zeit draußen waren, immer wieder schwierig, direkt reinzufinden", mahnt Voßler: "Oftmals fallen sie nach der ersten Euphorie, wieder auf dem Platz zu stehen, in ein kleines Loch. Damit müssen wir umgehen." Andere Spieler bekämen jetzt ihre Chance: "Bartosz Kapustka hat es gegen Schalke gut gemacht in seinem ersten Spiel von Beginn an. Yoric Ravet gibt Gas im Training. Ryan Kent ist präsent. Wir haben schon Alternativen."

"Eine recht große Trainingsgruppe" - im Gegensatz zu den Vorjahren

Auch deswegen kommt die Pause gerade recht. "Zum Arbeiten finde ich diese Woche sogar sehr positiv. Wir haben trotz Abstellungen eine recht große Trainingsgruppe beisammen, was in den vergangenen Jahren eigentlich nie der Fall war - da waren in den Länderspielpausen teilweise nur zwölf Mann auf dem Platz", meint Voßler und ergänzt: "Jetzt geht es darum, in die durch die Verletzungen veränderte Mannschaftsstruktur eine neue Abstimmung reinzubekommen. Wir machen viel Video, viel Detailarbeit auf dem Platz. Gerade für Spieler, die noch nicht so lange bei uns sind, ist das ziemlich komplex und ziemlich viel Input."

Patrick Kleinmann

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