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20.10.2017, 12:26

Dortmund tritt am Samstag in Frankfurt an

Bosz: BVB will wieder "besser Druck machen"

Die Spielfreude der ersten Saisonwochen ist Borussia Dortmund in der vergangenen Länderspiel-Unterbrechung verloren gegangen. Nach der 2:3-Heimniederlage in der Bundesliga gegen Leipzig und dem ebenso enttäuschenden 1:1 in der Champions League bei Apoel Nikosia ist der Herbstblues eingekehrt beim BVB. Ein Sieg in Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) soll die gedrückte Stimmung vertreiben. Trainer Peter Bosz sieht darin eine "große Herausforderung".

Peter Bosz
Zuletzt blieben die Resultate aus: BVB-Coach Peter Bosz.
© imagoZoomansicht

Es ist eine alte Binsenweisheit - und entspricht doch der Wahrheit: Wenn die Resultate stimmen, ist jede Fußball-Mannschaft dieser Welt einfach zu trainieren. Dann läuft es fast von alleine, die Stimmung ist gut, die Spielfreude ausgeprägt. Wenn aber die Resultate ausbleiben, wird es oft kniffelig.

Zu beobachten ist das derzeit auch bei Borussia Dortmund. Der neue Trainer Peter Bosz muss nach dem starken Start in die Saison erstmals eine kleine Krise moderieren. Nach zwei sieglosen Spielen in Serie werden der Niederländer und seine zuvor so oft gelobten Spieler öffentlich kritisiert. Zu wenige Profis, sagt auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc, würden derzeit ihr Leistungspotenzial ausschöpfen. Und ausgerechnet jetzt muss die Borussia in Frankfurt ran, wo es in den jüngsten drei Auswärtsspielen nicht ein einziges Pünktchen zu holen gab.

"Das macht meinen Beruf auch interessant"

"Die Herausforderung ist groß. Auch für mich als Trainer", sagte Bosz auf der Pressekonferenz am Freitag mit Blick auf die derzeitige Situation beim BVB. "Jetzt kommt es darauf an. Das macht meinen Beruf auch interessant. Jetzt müssen wir alle zusammen ran." Natürlich spüre er derzeit auch Enttäuschung in der Kabine. "Das ist normal, wenn die Ergebnisse nicht mehr so gut sind wie zu Beginn der Saison. Für mich ist es wichtig, dass wir das wieder umdrehen und die Stimmung wieder besser wird. Das geht über gute Resultate."

In Frankfurt will der BVB daher nicht nur gewinnen, er muss es fast schon, um die Diskussion um das eigene Leistungsvermögen rasch zu beenden und nicht nachträglich zum Opfer des guten Saisonstarts zu werden. Genau davor, sagte Bosz, habe er in den vergangenen Wochen immer wieder gewarnt. "Die Erwartungen an uns sind hochgegangen. So sind die Emotionen im Fußball." Er selbst bemühe sich daher, analytisch auf die Lage zu blicken und so auch vor der Mannschaft aufzutreten. "Wir Trainer analysieren unser Spiel, unsere Spieler, auch uns selbst. Das haben wir so auch gemacht, als wir gewonnen haben. Wir schauen immer, was wir verbessern können." Bezogen auf die aktuelle Form des BVB sei das, "besser Fußball zu spielen, besser Druck zu machen, besser bei Ballbesitz zu sein".

Sokratis fehlt gesperrt - Toprak fraglich

Ob er erneut rotieren lässt, ließ Bosz offen. Zu einer Änderung aber ist er gezwungen: Abwehrchef Sokratis fehlt nach seinem Platzverweis gegen Leipzig gesperrt. Sein Nebenmann Ömer Toprak zog sich gegen Nikosia eine Zerrung im Oberschenkel zu, sein Einsatz ist zumindest fraglich.

Matthias Dersch

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weitere Infos zu Bosz

Vorname:Peter
Nachname:Bosz
Nation: Niederlande
Verein:Borussia Dortmund


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