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11.10.2017, 12:39

Erster Talkshow-Auftritt des Dortmunder Trainers

Realist Bosz: "Die Stimmung kann schnell anders sein"

Peter Bosz hat es in seinen ersten 100 Tagen bei Borussia Dortmund zu einiger Beliebtheit gebracht - der gute Start lässt ihn aber nicht zum Träumer werden. Das stellte er bei seinem ersten größeren Talkshow-Auftritt unter Beweis.

Peter Bosz
"Ich klopfe mir nicht auf die Schulter": Trainer Peter Bosz weiß mit Dortmunds gutem Start umzugehen.
© picture allianceZoomansicht

In der Öffentlichkeit hat sich Peter Bosz bislang rargemacht. Auf Pressekonferenzen oder im Umfeld der Spiele äußerte sich der neue BVB-Trainer vor der Kamera, ansonsten aber herrschte Funkstille. Der Niederländer wollte erst einmal ankommen, bevor er sich in ein TV-Studio setzt.

Nicht ganz zufällig war es dann auch, dass sich Bosz für seinen ersten längeren Talkshow-Auftritt - der am Donnerstag ausgestrahlt wird - den vereinseigenen Sender "BVB Total" ausguckte. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Hendrie Kruizen stellte er sich in einer Kneipe direkt am Dortmunder Stadion den Fragen von Moderator und Stadionsprecher Nobby Dickel - und genoss naturgemäß ein Heimspiel.

Kaum einer hatte Bosz diesen Start zugetraut

Doch Bosz ist Realist genug, um die Situation einzuschätzen. "Ich klopfe mir deshalb aber nicht auf die Schulter", sagt der 53-Jährige, der schon viele Jahre als Trainer tätig ist, auch wenn er der breiten Öffentlichkeit erst im Vorjahr an der Seitenlinie von Ajax Amsterdam das erste Mal auffiel. Er weiß, "dass die Stimmung schnell anders sein kann, wir müssen deshalb weiter gut arbeiten".

Mit 19 von 21 möglichen Punkten haben es Bosz und seine Spieler in dieser Bundesliga-Saison bislang auffallend gut gemacht, als ungeschlagener Tabellenführer thront er mit seiner Mannschaft an der Tabellenspitze. Kaum ein Beobachter hätte dem Niederländer, dessen sowohl auf Ballbesitz als auch enorm hohes Gegenpressing ausgelegte Spielphilosophie durchaus ungewöhnlich ist, so einen Start zugetraut. Zu groß waren die Probleme, die Bosz häufig in den ersten Wochen des Anpassungsprozesses mit seinen neuen Teams hatte.

"Wenn du oben stehst, ist alles einfach, aber..."

Beim BVB ging es schneller als etwa zuvor bei Ajax. Doch dass auch in Dortmund längst noch nicht alles perfekt ineinandergreift, bewiesen die Auftritte in der Königsklasse. Dort kassierte der BVB bei Tottenham Hotspur (1:3) und gegen Real Madrid (1:3) die bislang einzigen Saisonniederlagen. Einmal aufgrund von individuellen Fehlern, einmal aufgrund einer kollektiven Unterlegenheit. Auf die allgemein gute Stimmung in Dortmund drückten die Nullnummern in der Gruppenphase bislang allerdings kaum.

"Wenn du oben stehst, dann ist alles einfach", sagt Bosz zur aktuell positiven Atmosphäre innerhalb und außerhalb des BVB. Wichtig sei allerdings, "dass du auch dann noch eine Mannschaft bist, wenn es mal nicht so gut läuft".

Auf den Prüfstand möchte Bosz das auch künftig am liebsten nicht stellen. Das Programm der nächsten Wochen allerdings hat es in sich: Am Samstag kommt es zum Topspiel gegen RB Leipzig, nach den Auswärtspartien in Frankfurt und Hannover ist dann der FC Bayern in Dortmund zu Gast. Zwischen diesen Partien ist der BVB zudem in der Champions League doppelt gegen Nikosia sowie im DFB-Pokal in Magdeburg gefordert.

Matthias Dersch

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