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10.09.2017, 20:15

Schröder spricht vom Mainzer Ausrufezeichen

Schwarz jubelt eher verhalten nach dem ersten Sieg

Eine Jubelorgie war es nicht, die Sandro Schwarz nach seinem ersten Sieg als Bundesligatrainer vollführte. Statt für sich selbst freute sich der 38 Jahre alte Fußballlehrer mehr für "seine Jungs". Und er stellte fest, dass sich die Siege mit dem 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga auch nicht anders anfühlen als in der 3. Liga oder bei der U 19.

Sandro Schwarz
Der Mainzer Trainer Sandro Schwarz ballt nach einem Tor gegen Leverkusen die Faust.
© imagoZoomansicht

"Die schönste Bestätigung für einen Bundesligatrainer ist, Spiele zu gewinnen. Ich habe zu ihm gesagt: Herzlich willkommen!", verriet Sportvorstand Rouven Schröder, was er seinem Trainer direkt nach dem Abpfiff, mit dem der 3:1-Sieg gegen Leverkusen besiegelte wurde, ins Ohr flüsterte. In den vergangenen Wochen sei es nach Schröders Meinung "wichtig gewesen, Ruhe zu bewahren" - das haben Schwarz und sein Trainerteam vorbildlich gemacht. Der Coach war vom eingeschlagenen Weg überzeugt, hat ihn konsequent fortgesetzt und nun erstmals den Lohn in Form von Punkten eingestrichen. "Dieser Tag ist für uns ein Ausrufezeichen", findet Schröder.

Schwarz selbst wirkte trotz drei schöner Treffer und des Sieges ziemlich kontrolliert. Als Yoshinori Muto direkt vor der Pause das erste Mainzer Tor in dieser Bundesligasaison erzielte, ballte Schwarz, der sich während des Spiels hauptsächlich in der technischen Zone aufhält, kurz die Faust. "Ich hatte mir nichts vorgenommen, wie ich jubele. Es kann mal ganz ausgelassen sein, es kann aber auch vorkommen, dass ich einfach nur die Faust balle", sagte Schwarz hinterher. "Ich wusste ja, dass die Jungs Tore schießen können, das sehe ich jeden Tag im Training, in Testspielen und im DFB-Pokal. Aber jetzt ist die Erleichterung da, dass wir ein Ergebnis geholt haben für uns als Gruppe. Es ist wichtig, eine Bestätigung und eine Belohnung zu haben, für das was wir jeden Tag betreiben", analysierte er.

Die Gefühle nach einem Sieg seien für ihn in der Bundesliga nicht anders als bei seinen bisherigen Stationen. "Egal ob mit der U 19 oder U 23 in Mainz oder als Trainer des FC Eschborn, es ist immer großartig mit meinen Jungs Spiele zu gewinnen", stellt Schwarz gelöst fest.

Michael Ebert

1. Bundesliga, 2017/18, 3. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen 3:1
1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen 3:1
Gespannt

Der 1. FSV Mainz 05 um Trainer Sandro Schwarz erwartete am 3. Spieltag Bayer 04 Leverkusen.
© Getty Images

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Vorname:Sandro
Nachname:Schwarz
Nation: Deutschland


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