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25.08.2017, 12:12

Verzicht auf virtuelle Abseitslinie

Bundesliga weiter mit Video-Assistent

Die Einführung des Video-Assistenten in der Bundesliga wurde am 1. Spieltag von zahlreichen Nebengeräuschen begleitet. Selbst ein Aussetzen der Technik schien zeitweise möglich. Jetzt steht fest: Auch am kommenden Spieltag wird auf die neue Technologie gesetzt - mit einer Einschränkung.

Neuer Versuch: Der Video Assistent wird auch am 2. Spieltag eingreifen.
Neuer Versuch: Der Video-Assistent wird auch am 2. Spieltag eingreifen.
© imagoZoomansicht

"Nach intensiver Analyse des vergangenen Wochenendes und dem Austausch mit anderen Profi-Ligen sowie der FIFA und dem International Football Association Board (IFAB) werden die DFL Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Video-Assistenten auch am kommenden Bundesliga-Spieltag einsetzen", teilte die DFL am Freitag mit. Allerdings werde vorerst auf die virtuelle Abseitslinie verzichtet.

"Der DFB und seine Schiedsrichter unterstützen ausdrücklich die Entscheidung, den Video-Assistenten weiter einzusetzen, da er bereits bewiesen hat, dass er eine wichtige Unterstützung für die Unparteiischen sein kann", erklärt Schiedsrichtermanager Helmut Krug. Der Verzicht auf die virtuelle Abseitslinie sei keine entscheidende Einschränkung, da genügend Kameraperspektiven zur Verfügung stünden. Krug selbst war es, der den Anbieter Hawkeye nach den Pannen des am 1. Spieltag scharf kritisiert hatte.

Zudem soll am kommenden Spieltag im Vergleich zur letzten Woche ein durchgehender Funkkontakt zwischen Assistent und Schiedsrichter gewährleistet sein.

tru

Daten und Fakten zum 2. Spieltag der Bundesliga
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© picture alliance (4)

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