Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
12.08.2017, 12:49

96-Anhang reagiert auf Entwicklung im Verein

Hannover-Fans beschließen Stimmungsboykott

Aufsteiger Hannover 96 muss bei den Heimspielen in der neuen Saison mit deutlich weniger Unterstützung von den Rängen rechnen. Bei einem Treffen am Freitagabend beschlossen die aktiven Fans einen Stimmungsboykott - den Horst Heldt gerne vermieden hätte.

Proteste statt Support: Die Aufstiegseuphorie ist erst einmal verflogen bei Hannover 96.
Proteste statt Support: Die Aufstiegseuphorie ist erst einmal verflogen bei Hannover 96.
© imagoZoomansicht

"Ich kann mich daran erinnern, dass der letzte Stimmungsboykott beinahe dazu geführt hätte, dass 96 abgestiegen wäre", hatte Heldt am Freitagnachmittag noch gemahnt, es gehe um 96. Wenige Stunden war der Stimmungsboykott dann aber schon beschlossene Sache.

"Auf dem heutigen Fanszenetreffen wurde beschlossen, dass seitens der aktiven Fanszene ab sofort im Stadion protestiert wird und keine organisierte Unterstützung mehr stattfindet", teilten Hannovers Ultras nach dem Treffen mit, zu dem alle 96-Fans eingeladen waren. Sie reagieren damit auf die von Martin Kind geplante Abschaffung der 50+1-Regel in ihrem Klub und die über 100 abgelehnten Mitgliedsanträgen von Kind-Kritikern. "50+1 muss bleiben! Kind muss weg!", schreiben sie.

Damit brodelt es beim Aufsteiger weiter. Am vergangenen Samstag hatten Hannoveraner Ultras für einen Abbruch des Testspiels beim FC Burnley gesorgt. 96 droht nun beim Saison-Heimspielauftakt am 27. August gegen Schalke 04 ein Teilausschluss der Öffentlichkeit, zumal Ultras auch in der vergangenen Saison wiederholt für Krawalle gesorgt hatten.

Heldt am Freitag: "Wir brauchen die Unterstützung unserer Fans. Das darf man nicht vergessen. Das Zusammenspiel zwischen Fans und Mannschaft ist sehr wichtig. Und in der vergangenen Saison hat das ganz hervorragend geklappt. Ich hoffe, dass es auch in dieser Saison klappt." Im Moment sieht es nicht danach aus.

jpe

Das müssen die treuen Fans für ihre Tickets hinlegen
Volkssport Fußball? Das kostet eine Dauerkarte
Die günstigsten Dauerkartenpreise aller BL-Klubs für 2017/18
Die günstigsten Dauerkartenpreise im Überblick

Die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs lässt die Emotionen derzeit hochkochen. Ist der Volkssport gar in Gefahr? Kann sich der sogenannte "kleine Mann" noch seine Dauerkarte leisten? Wir haben nachgeschaut und die billigste Dauerkarte je Verein gesucht - zwischen dem HSV und dem FC Bayern liegen fast 100 Euro.
© Picture Alliance, Getty Images

vorheriges Bild nächstes Bild
 

66 Leserkommentare

Willixxx
Beitrag melden
16.08.2017 | 11:45

@whack:

Ihren jetzigen Beitrag halte ich auch für wesentlich sachlicher als den vorigen, insofern nehme ich [...]
whack
Beitrag melden
15.08.2017 | 23:24

Replik

@Willixxx

mit einer Beleidigung einzusteigen zeugt natürlich von Niveau ^^

1. mit deutlich[...]
StuttgartVFB1893
Beitrag melden
15.08.2017 | 17:33

whack

Was mich bei dieser Diskussion immer wieder stört ist das ganze Kurven und Fan Gruppierungen in höchstem [...]
Psternak
Beitrag melden
15.08.2017 | 15:33

"Ultra all Inclusive"

Das bedeutet All-Inclusive-Verpflegung incl. aller alkoholischen Getränke, also nicht nur der landesüblichen. [...]
Kopperle
Beitrag melden
15.08.2017 | 12:17

@kickermist

...gratuliere...Du bist damit praktisch das Paradebeispiel für einen vorbildlichen Fan...Böklunder Box?...also [...]

Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun