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15.07.2017, 19:55

Bayern zeigt sich beim Telekom Cup in beeindruckender Frühform

James gefällt - Kapitän Müller gibt ein Statement ab

Natürlich ist der FC Bayern München auch in der kommenden Bundesliga-Saison der absolute Favorit auf den Titel. Nochmals untermauert hat er das am Samstag beim Telekom Cup in Mönchengladbach. Die Hürden Hoffenheim und Bremen wurden mit Eleganz genommen. Auch weil Neuzugang James (26) gefiel - und Thomas Müller (27) ein echtes Statement abgab.

Leisteten wertvolle Beiträge zum ersten Titel der Saison: Neuzugang James und Bayern-Kapitän Thomas Müller.
Leisteten wertvolle Beiträge zum ersten Titel der Saison: Neuzugang James und Bayern-Kapitän Thomas Müller.
© imagoZoomansicht

Im Finale gegen Liga-Konkurrent Bremen (2:0) war es dann so weit: James, Neuzugang von Real Madrid, gab sein Debüt im Bayern-Trikot. Und der Kolumbianer wusste durchaus zu gefallen, war präsent, forderte immer wieder den Ball, hielt ihn dabei nicht zu lange und verteilte ihn auch klug. Darüber hinaus bekam der Linksfuß von Trainer Carlo Ancelotti auch gleich das Vertrauen bei den Standards. Einer davon hätte beinahe sogar zum 1:0 geführt, doch Mats Hummels zögerte zu lange mit einem Abschluss.

Anschließend erklärte James am "Sat1"-Mikrofon: "Ich bin natürlich glücklich, aber auch erst seit fünf Tagen hier. So allmählich werde ich dann auch körperlich immer fitter werden. Dafür habe ich in China ja zum Beispiel zehn Tage Zeit." Bei seinem ersten Einsatz kam er über die rechte Seite, wodurch Kingsley Coman (21) auf links ausweichen musste. Das künftige Einsatzgebiet von James wirft ohnehin Fragen auf.

Was am Ende natürlich zählt, sind Titel.James weiß bereits, worauf es in München ankommt

Sein erster Eindruck vom neuen Arbeitgeber? "Ich hatte schon ein ganz gutes Gefühl, wir haben auch zwei gute Spiele hingelegt", so James. Nicht zuletzt weil er von Champions-League-Sieger Real Madrid kommt, weiß James, worauf es auch in der bayerischen Landeshauptstadt ankommen wird: "Was am Ende natürlich zählt, sind Titel. Dafür werden wir hart arbeiten."

Leidtragender? Müller scheint unbeeindruckt

Mit James steigt auf jeden Fall Angebot und Konkurrenz in der Münchner Offensive. Wen viele dabei schon als Leidtragenden sehen: Thomas Müller. Wirklich beeindruckt scheint der 85-malige deutsche Nationalspieler aber nicht davon zu sein. Diesen Eindruck zumindest hinterließ Müller in Gladbach am Samstag. In beiden Spielen verpasste Bayerns Kapitän keine Minute, durfte jeweils auf der Zehn agieren. Thiago und James mussten sich also mit anderen Rollen begnügen.

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Müller zahlte das Vertrauen von Ancelotti mit zwei starken Auftritten zurück, trumpfte speziell in Anwesenheit von James im Finale auf. Ein Tor und eine Vorlage machten ihn fraglos zum Matchwinner beim 2:0. Ein abermals verschossener Elfmeter geriet schnell in Vergessenheit. "Im ersten Spiel gegen Hoffenheim haben wir wirklich Gas gegeben", gestand Müller ein. Auch deswegen habe er im Endspiel "fünf Minuten gebraucht", um die Strapazen der ersten 45 Minuten aus den Kleidern zu schütteln.

Doppel-Erfolg? "Überdurchschnittlich gut gelungen"

Dann rollte der Bayern-Express aber wieder: "Wenn wir schon hier sind, wollten wir natürlich auch gewinnen und gut spielen." Gerade der zweite Punkt sei den Münchnern "überdurchschnittlich gut gelungen für so ein Vorbereitungsturnier". Dass er selbst auch als lautstarker Anführer und Dirigent glänzte, kam für ihn kaum überraschend. "Es fällt natürlich positiver auf, wenn ich dann auch ein Tor schieße und die Organisation klappt. Wenn ich kein Tor schieße, dann interessiert das keinen", erklärte Müller mit einem Lächeln auf den Lippen.

Das war dann heute eine ganz schöne Einleitung, dass ich das den Leuten mal erklären konnte.Thomas Müller über seine Rolle als Wortführer

Ein Stück Genugtuung nach der durchwachsenen Zeit für ihn schwang freilich auch mit. "Das war dann heute eine ganz schöne Einleitung, dass ich das den Leuten mal erklären konnte", fügte Müller an. Auf die Frage, ob die Konkurrenz bei dieser beeindruckenden Frühform überhaupt mithalten könne, entgegnete er: "Das ist unser Plan, dass keiner vorbeikommt. Wie wir das dann in den ersten Bundesligaspielen auf den Platz bringen, das wird man sehen." Steigert sich der Rekordmeister bis zum Start noch weiter, wird es für Dortmund, Leipzig & Co. zumindest nicht leichter.

msc

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