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22.07.2018, 17:46

Das sind die Kriterien

Regeln der Rangliste: Leistungen zählen, nicht das Potenzial

Bereits am 2. Januar 1956 erschien die erste Rangliste des deutschen Fußballs. Die kicker-Redaktion bewertet die Profis also schon seit mehr als 62 Jahren. Aber nach welchen Kriterien?

Daten und Diskussionen: So entsteht die kicker-Rangliste.
Daten und Diskussionen: So entsteht die kicker-Rangliste.
© kickerZoomansicht

Das Ranking wird im Halbjahres-Rhythmus erstellt. In einem Konferenzmarathon tauscht die Redaktion Fakten und Argumente aus, diskutiert engagiert und stimmt - wenn es bei einzelnen Einzelfällen erforderlich ist - über die Einordnung ab. So auch in diesem Sommer. Immer mit dem Ziel, zu dem fachlichen, kompetenten Urteil zu kommen, das Leser wie Spieler und alle Beteiligten erwarten und erwarten dürfen.

Besonders wichtig: Nicht das Potenzial des Spielers ist entscheidend für die Platzierung, sondern seine erbrachten Leistungen in allen Wettbewerben im jeweiligen Bewertungszeitraum. Dieser erstreckt sich für die Rangliste dieses Sommers vom 1. Januar bis einschließlich 15. Juli, also bis zum WM-Finale. Voraussetzung für die Aufnahme sind in der Regel neun benotete Pflichtspiele - in der Liga, im Pokal gegen Klubs aus der gleichen Liga oder höher, in internationalen Wettbewerben oder für die Nationalmannschaft. Gelistet werden die Spieler auf der Position, auf der sie am häufigsten in der Startelf standen: Tor, Innenverteidigung, Außenbahn defensiv, Mittelfeld defensiv, Mittelfeld offensiv, Außenbahn offensiv oder Sturm.

Die Rangliste des deutschen Fußballs gibt es sowohl für die Bundesliga als auch die 2. Liga, die 3. Liga sowie deutsche Profis im Ausland. Dabei unterscheiden sich zum Teil die Benennung der Kategorien oder auch die Anzahl der notwendigen benoteten Spiele.

Bundesliga:

Spieler, die sich für die Rangliste empfohlen haben, werden in die Kategorien Weltklasse, Internationale Klasse, Im weiteren Kreis und Blickfeld gewählt. Diese Bezeichnungen gibt es so bereits seit 1956. Ihr Ursprung: Im weiteren Kreis hieß, zum größeren Kader der Nationalmannschaft zu gehören. Das Blickfeld umfasste Spieler, die der Bundestrainer zudem auf seinem Zettel vermerkt hatte. Internationale Klasse und Weltklasse sind im Wortsinn zu verstehen.

2. Liga:

Hier gibt es nur zwei Kategorien: Herausragend und Blickfeld. Besonderheit: Im Sommer 2018 waren nur acht benotete Pflichtspiele nötig. Hintergrund: Ein Rückrundenspieltag der 2. Liga fand bereits vor der Winterpause - und damit noch im Bewertungszeitraum der Winterrangliste - statt.

3. Liga:

Hier gibt es ebenfalls die beiden Kategorien Herausragend und Blickfeld.

Deutsche Profis im Ausland:

Hier werden die Ligen seit der Saison 2017/18 in zwei Gruppen unterteilt: Spitzenklasse und Mittelklasse. Der kicker folgt damit der Entwicklung, dass die Qualitäts-Differenz zwischen den vier Spitzenligen und dem Rest immer größer wurde. Dies lässt eine (ohnehin stets schwierige) Vergleichbarkeit kaum noch zu. Analog zur 1. und 2. Liga in Deutschland teilen wir die internationalen Ligen nun in eine 1. (Spitzen-)Klasse und eine 2. (Mittel-)Klasse, wo die Spieler jeweils besser vergleichbar sind.

Die Kategorien der Spitzenklasse lauten wie in der Bundesliga: Weltklasse, Internationale Klasse, Im weiteren Kreis und Blickfeld. Die Kategorien der Mittelklasse werden wie in der 2. und 3. Liga bezeichnet: Herausragend und Blickfeld.

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