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15.05.2017, 19:31

Erst Analyse, dann Entscheidungen in Mainz

Frei: "Manche Gegner liegen uns einfach..."

Fabian Frei ist ein Freund des Ballbesitzes. "Mit Ball macht es mehr Spaß", erklärte der Schweizer nach dem 4:2 des 1. FSV Mainz 05 über Eintracht Frankfurt, das zeigte: Die Rheinhessen sind keinesfalls nur auf Umschaltfußball reduziert, wenn sie entsprechend ausgerichtet agieren. Was natürlich auch Fragen zu Trainer Martin Schmidt aufwirft.

Fabian Frei
Brachte mit Mainz gegen Frankfurt den Klassenerhalt unter Dach und Fach: Fabian Frei.
© imagoZoomansicht

Dass es dem FSV gelang, mit spielerischen Mitteln ein 0:2 (gegen einen an diesem Tag freilich schwachen Gegner) zu drehen, untermauert auch, was eigentlich in diesem Kader steckt. 63 Prozent Ballbesitz, dabei ein Chancenplus von 7:4 und 21:6 Torschüsse, angetrieben von einem starken Bojan. Genau das sind zweifelsohne Zahlen und Fakten, die die Frage aufwerfen, ob Mainz 05 mit Schmidt weitermacht.

Schon am vergangenen Donnerstag (kicker online berichtete) hatte Sportdirektor Rouven Schröder erklärt, dass es nach dem 34. Spieltag - wie üblich - eine große Analyse geben wird. Dass dann bei noch einem Jahr Vertragslaufzeit auch die Trainerpersonalie auf den Tisch kommt, ist logisch - nicht mehr, nicht weniger. Dass es bei dem entsprechenden Plan bleibt, hat Schröder unterdessen bestätigt.

Es geht einfach nicht gegen Hamburg.Fabian Frei

Gegen die Eintracht klappte es endlich wieder mit fußballerischen Mitteln. "Manchmal gibt es eben so Tage, an denen es funktioniert", findet Fabian Frei, der den Pass zum 1:2 durch Jhon Cordoba (aus Abseitsposition) schlug. Eigentlich ein Kontertor gegen weit aufgerückte Frankfurter, würde nun der Umschaltfußball-Verfechter sagen. Das ist nicht falsch. Auf der anderen Seite lässt sich auch das Argument nicht von der Hand weisen: Die Gäste merkten, dass Mainz durchaus in der Lage war, mit Ball effektiv Druck zu entfachen, und versuchten daher, das Geschehen weiter vom eigenen Tor wegzutragen, also höher zu verteidigen.

Ein Stilmittel für die neue Saison

"Es gibt Gegner, die mit ihrer Art und Weise einfach passen. Gegen Hamburg hätten wir so drauf sein können wie diesmal, und auch dann hätten wir nicht besser gespielt", mutmaßt Frei. "Es geht einfach nicht gegen Hamburg. Frankfurt, Augsburg, die liegen uns irgendwie, da kommst du viel an den Ball, kannst das Spiel laufen lassen." Was die Nullfünfer erfolgreich und teils ansehnlich taten - und so schonmal ein Stilmittel für die neue Saison in den Topf warfen.

Benni Hofmann

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13FC Augsburg35:5138
 
14Hamburger SV33:6138
 
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16VfL Wolfsburg34:5237
 
17FC Ingolstadt 0436:5732
 
18SV Darmstadt 9828:6325

weitere Infos zu F. Frei

Vorname:Fabian
Nachname:Frei
Nation: Schweiz
Verein:1. FSV Mainz 05
Geboren am:08.01.1989


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