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01.05.2017, 13:36

Hoffenheim: Nach dem Ex-Klub muss der Vater leiden

Hübners ganz besondere Tore

Eigentlich ist es erstaunlich, dass dieser erlesene Kopfballspieler erst zwei Saisontore auf dem Konto hat. "Er hat ein hohes Einlauftempo und ein gutes Timing, und mit seiner Wucht ist das nur schwer zu verteidigen", analysiert Julian Nagelsmann Benjamin Hübners Stärke bei Standards. Bei gegnerischen ohnehin, da räumt der Innenverteidiger in der Luft alles weg, was in seiner Nähe ist. Auch offensiv - aber noch zu selten.

Der Mann für die besonderen Tore: Hoffenheims Benjamin Hübner.
Der Mann für die besonderen Tore: Hoffenheims Benjamin Hübner.
© imagoZoomansicht

Aber wenn, dann sucht sich Hübner für seine Tore ganz besondere Gelegenheiten aus. Sein allererstes für Hoffenheim erzielte er am 23. Spieltag ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub beim 5:2-Sieg gegen Ingolstadt. Sein zweiter Treffer geriet nun noch emotionaler. "Ehe ich drüber nachdenken konnte, lag schon die ganze Mannschaft auf mir drauf."

Doch dieser Kopfball bedeutete nicht nur das späte Siegtor für die TSG, zugleich besiegelte es die Niederlage für Hübners Vater Bruno in Diensten der Eintracht. "Jetzt wird der Sportdirektor entlassen", witzelte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Der aufmüpfige Sprössling werde zu Hause was zu hören bekommen, vermutete der Ex-Frankfurter Pirmin Schwegler, "jeder hat sich für Benny gefreut, außer sein Vater wahrscheinlich, da wird es zu Hause ungemütlich, aber da muss er durch. Aber heimlich wird er sich sicher dennoch freuen".

Benjamin Hübner: "Er ist ja immer noch mein Vater"

Der Papa nahm es gelassen sachlich. "Es gab einen Glückwünsch zum Sieg", verriet Benny und flachste: "Ich hoffe, dass uns so etwas nicht auseinanderbringt. Er ist ja immer noch mein Vater."

Der seinen Sohn womöglich bald in der Champions League bewundern kann. In das richtungsweisende Duell in Dortmund am Samstag im Kampf um Platz 3 geht Benjamin Hübner jedenfalls selbstbewusst: "Unsere Situation ist gut, wir sind gut drauf, haben eine breite Brust und wissen, was wir können. Die Quali für die Champions League haben wir jetzt sicher, also versuchen wir, es direkt zu schaffen. Wir haben keinen großen Druck, der liegt bei Dortmund, wir wollen dort auch was holen." Womöglich mit einem Standard?

Michael Pfeifer

1. Bundesliga, 2016/17, 31. Spieltag
TSG Hoffenheim - Eintracht Frankfurt 1:0
TSG Hoffenheim - Eintracht Frankfurt 1:0
Duell der beiden Trainer-Novizen

Zum Abschluss des 31. Spieltags wollte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (li.) gegen Frankfurt die Chance nutzen, Borussia Dortmund hinter sich zu lassen. Niko Kovacs Eintracht schielte derweil auf Platz sieben. Dort stand vor der Partie der SC Freiburg.
© Getty Images

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weitere Infos zu B. Hübner

Vorname:Benjamin
Nachname:Hübner
Nation: Deutschland
Verein:TSG Hoffenheim
Geboren am:04.07.1989

1. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Bayern München79:1773
 
2RB Leipzig56:3163
 
3TSG Hoffenheim58:3258
 
4Borussia Dortmund65:3557
 
5Hertha BSC38:3746
 
6Werder Bremen52:5145
 
7SC Freiburg38:5544
 
81. FC Köln43:3742
 
9Bor. Mönchengladbach41:4542
 
10FC Schalke 0443:3641
 
11Eintracht Frankfurt32:3541
 
12Bayer 04 Leverkusen44:5036
 
13FC Augsburg33:4935
 
141. FSV Mainz 0540:5133
 
15VfL Wolfsburg30:4933
 
16Hamburger SV30:5933
 
17FC Ingolstadt 0433:5429
 
18SV Darmstadt 9826:5824

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