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rsuntrup
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22.04.17, 18:04

Der Bundesliga

fehlt das Kapital, dass in Ländern wie Spanien und England den Proficlubs zur Verfügung steht.
Zudem hat der FC Bayern München, trotz der besten Kapitalisierung in Deutschland es versäumt sein Kapital sinnvoll einzusetzen.
Statt dieses zur Verbesserung der internationalen Konkurrenzfähigkeit einzusetzen, wird das zur Verfügung stehende Kapital lediglich dafür genutzt, die nationale Konkurrenz zu schwächen. Dieses Geschäftsmodell ist national erfolgreich, international aber nicht konkurrenzfähig.
Der BVB ist in dieser Saison ein Sonderfall (Anschlag auf den Bus des BVB) aber auch trotz dieses Sonderfalls leider nicht konkurrenzfähig.
Der Abwärtstrend der Bundesliiga im europäischen Fussball, der in dieser Saison besonders auffällig wird, hat auch in der Einkaufspolitik des FC Bayern München eine Ursache, die solange irrelevant war, solange der Bundesligafussball in Europa für seine Verhältnisse (Titel zählen nicht dazu) erfolgreich war.
Vielleicht wird es 2017/18 besser. Allein die Begründung hierfür zu finden wird schwer.
Psternak
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22.04.17, 13:41

Erstens: "Kommunismus" existiert nicht

Zweitens: Niemand verlangt die" selben Voraussetzungen". Drittens: Das hier ist kein "Wettbewerb". Sie träumen, Kollege. Viertens: Die "Wettbewerbsfähigkeit" der Bundesliga wurde nun eindrücklichst unter Beweis gestellt. Fünftens: Vergessen Sie das Wort "Neid". Aber ganz schnell.
Max00M
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22.04.17, 11:38

@Psternak

Sehr geehrter Herr Psternak,
Bevor Sie sich über dies und jenes beschweren: Lesen Sie doch bitte meinen kompletten Kommentar und bewerten Sie diesen für sich. Aber ich bitte Sie, sich nicht an meiner Wortwahl zu verfangen und ein bisschen Empathie für meine Seite auch zu zeigen.

Zu Ihrem Zitat: „Ein jeder Mensch ist seines Glückes Schmied“. Da haben Sie die Problematik des Kapitalismus verstanden: Akkumulation. Das Anhäufen von Kapital auf der einen Seite und das Anhäufen von Elend auf der anderen Seite. Die DFL steht in der Pflicht hierbei einzuschreiten - jedoch muss der Wettbewerb bestehen bleiben - auch auf dem Transfermarkt. Wenn jede Mannschaft die exakt gleichen Vorraussetzungen hätte, Kommunismus, dann bestände kein Wettbewerb nach Erfolg zu streben - an eine internationale Wettbewerbsfähigkeit wäre gar nicht erst zu denken.
Kruto
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22.04.17, 11:38

Noch mehr Einnahmen?

Ich möchte dem widersprechen, dass es gut wäre, die BuLi auf ein spanisches oder englisches System umzustlelen:
- Anstoßzeiten quer über das Wochenende bis zum Montag und zwischen 12 und 21 Uhr werden in Deutschland nur von einer Minderheit akzeptiert werden. Das zeigt ja schon die Initiative "15.30", die immer noch große Zustimmung hat. Eine Umstellung auf solche Spieltage würde zu einem Einbruch führen
- Die Belastung der Spieler ist doch jetzt schon viel zu hoch. Eine Erweiterung der Liga und der Wegfall der Winterpause sehe ich sehr skeptisch. Außerdem werden etliche Spiele trotz Rasenheizung nicht angepfiffen, weil es im Winter nicht nur auf den Rasen sondern auch auf die Sicherheit auf den Zuschauerrängen ankommt!
- Sind noch mehr (!!!) Einnahmen wirklich erforderlich? Scheinbar ist es für die Topp-Spieler essenziell und überlebenswichtig, statt 7 Mio. 9 Mio. im Jahr zu verdienen. Okay! Dann ist das so, dann geht halt nach Spanien oder England. Die Dominanz der Bayern kommt nicht von ungefähr und sie wird sich dadurch noch verstärken, ohne dass die Bayern auch stärker werden, denn mit den ganzen BuLi-Sparringspartnern, die da nicht mithalten können, werden sich die Bayern zukünftig noch weniger gefordert auf "höchstes europäisches Niveau" (was immer das sein mag) trainiert können.

Es ist, wie es ist und wenn die BuLi dann in einem Jahr mal "abloost", dann ist das halt so. Ich bin der Meinung, dass wirklich ausgeuferte und überschuldete System anderer europäischer Topp-Clubs ist Hinterfragungswürdig und vor allem Reformbedürftig. Es ist nicht an der Zeit, noch weiter an der Schraube zu drehen sondern mal den Rückwärtsgang einzulegen! Und genau das haben die in der Hand, die den ganzen Spaß bezahlen: Die Fans, die Zuschauer, die TV-Abonnementen und die die horrenden Eintrittspreise für die Stadien zahlen. Wenn hier der Stein mal ins Rollen kommt, dann wehe den ganzen überzüchteten Reals, Barcas, ManU's und auch Bayern!
Psternak
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22.04.17, 09:38

"DeckardCain", natürlich sind nicht nur die Bayern schuld

Ein jeder Mensch ist seines eigenen Glückes Schmid. Allerdings, wenn man mir mein Werkzeug ständig wegnimmt, weil ich zu schwach bin, um mich zu wehren, dann werde ich mir niemals ein Glück aufbauen können. Es sei denn, ich nehme es dafür einem anderen weg, der noch schwächer als ich ist.... um mal diesen Aphorismus zu Ende durchzuspielen. Benötigt Bayern Süle und Rudy, wurde schon mehrfach hier gefragt. Die Antwort lautet nein. Jeder in der Bundesligaszene weiß es, warum sie dort weggeholt werden, keiner der Protagonisten, die von dieser Liga leben, sagt es. Die Hoffenheimer selber bedanken sich noch dafür, weil sie sich geehrt fühlen. Das ist doch krank alles hier, finden Sie nicht ??
Psternak
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22.04.17, 09:37

"Werderfan", in welcher Welt leben Sie ?

Spanien wird nicht in Katalonien, Kastilien und Andalusien zerfallen. Dass ist Unsinn. Der Euro wird in Spanien nicht abgewählt werden. Deutsch Trainer Weltklasse ??? Wer, außer Klopp ? Ich bitte Sie, Kollege. Wer hat in den letzten zwei Jahrzehnten die Titel geholt ? Die Namen in der internationalen Trainergilde lauten: Guardiola, Simeone, Mourinho usw usf .... allesamt sehr schwäbisch klingende Namen.
Sven-Montana
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22.04.17, 09:37

vielleicht liegt es ja an der Einstellung ,

das die Spanier z.B. auch mit der 2. Reihe erfolgreicher sind .
Aber zunächst mal zur CL . Was ist eigentlich diese Saison passiert , das jetzt so ein Aufschrei ist ? Gladbach hatte eine Hammer Gruppe , wo mehr als der 3. Platz von vornherein kaum drin war . Leverkusen war im Achtelfinale . Ich denke mal , ein weiter kommen gegen Madrid wäre eine Überraschung gewesen . Dortmund , unter den Ereignissen vom Hinspiel halte ich für eben so normal , wie das man als FC Bayern durchaus auch mal gegen Real scheitern darf .
Kommen wir zur EL . Und hier glaube ich , haben wir ein Einstellungsproblem bei vielen Clubs . Clubs wie Mainz , Hertha , Freiburg oder auch Frankfurt sehen die EL als Mehrbelastung wo es im Vergleich zur CL nicht gerade viel an Kohle einzunehmen gibt . Und man erinnert sich ja noch an diverse Clubs , die die EL , oder den Vorgänger erreicht haben und dann durch die Mehrbelastung plötzlich im Abstiegskampf standen . Schalke sehe ich dieses Jahr etwas als Ausnahme . Es war der einzige Wettbewerb wo man noch etwas die Saison retten konnte . Außerdem kann man auch mal gegen Ajax ausscheiden , ist schließlich kein Fallobst . Das übrigens die Spanier auch in der EL so gut sind , Wundert mich nicht . Dort sind ja im Prinzip die 4 CL Platze schon vor Saison fest vorprogrammiert . Somit können die anderen Mannschaften der PD nur in der EL internationalen Ruhm erreichen , und sich neuerdings als EL Sieger auch direkt für die CL Qualifizieren . Den letzten Grund sehe ich auch eines der Hauptziele , warum gerade die 4 Mannschaften im HF jetzt dort stehen
Übrigens befürchte ich , das in nächster Zukunft auch die Italiener , neben Juve , und die Franzosen sich noch stärker dort einbringen , da dort immer mehr Investoren , bei Clubs einsteigen .
Noch was zu den Bayern . Was ich hier so lese über Schwächung der Konkurrenten , ist schon lustig . Nur mal so nebenbei . Boateng wurde aus London geholt . Lewa und Rode vom freien Arbeitsmarkt , da beide nicht die Absicht hatten , ihre Verträge zu verlängern . Bei Hummels , ist zuerst der Berater an Bayern herangetreten , bevor sich Bayern mit ihn beschäftigt hat . Was sollen denn dann die Leverkusener sagen , wo ein Sokrates zum Wortbruch animiert wurde , ein Castro und im Sommer ein Toprak gehen , bzw. gegangen sind . Und das alles zu ein und den selben Konkurrenten beim Kampf um die CL Plätze .
@HSV , den HSV musste Bayern nie schwächen . Das macht ihr seid 25 Jahren ganz alleine .
@aleksristiic , vielleicht mal die Kroos Interviews lesen zum Wechsel damals . Der entscheidende Grund für den Wechsel war der , das Kroos mit Bayern alles erreicht hatte , und was neues kennen lernen wollte . Das finanzielle spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle . DeBruyne wollte nach England , hat er immer gesagt . Weshalb auch Bayern erst gar nicht mitgeboten hat . Und das man Neymar nicht verpflichtet hat war richtig . In Barcelona scheinen sie ja heute noch nicht zu wissen , wie hoch die Ablösesumme nun eigentlich war .
WerderFan1992
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21.04.17, 21:54

Keine Panik

Zunächst einmal, es ist durch die CL-Reform tatsächlich so, dass ab dem nächsten Jahr 4 direkte CL-Plätze für die besten 4 Nationen in Europa geben wird. Da braucht man keine große Sorge also zu haben. Generell wird es durch die Reform zwischen Platz 4 und 5 immer größer werden.

Auf der anderen Seite ist es gar nicht verwunderlich, dass Deutschland hin und wieder mal ein schlechtes Jahr erwischt und nicht gegen Spanien oder England mithalten kann. Das ist sogar erwartbar, weil diese beiden Länder eine andere Philosophie haben als Deutschland, mit Geld umzugehen. England hat seine Liga nach Russland und Arabien verkauft und kriegt jetzt die Quittung, weil alle Klubs komplett ihre Identität und Stabilität verloren haben. Nennt mir einen Klub, der noch denselben Charakter oder dieselbe Fangemeinde besitzt wie in den 90ern. Spanien baut seine Liga vollkommen auf Schulden und damit sehr dicht am Wasser. Sollte Spanien den Euro tatsächlich verlassen und tatsächlich in Katalonien, Kastilien, Baskenland usw. zerfallen, ist es dort mit dem Fußball erstmal vorbei. Wieso? Weil der Euro ihnen überhaupt erst die Möglichkeit verschafft hat, auf Schulden des Euro zu bauen.

Deutschland spielt nicht in diesen Regionen, weil Deutschland nicht dumm ist. Deutsche Klubs wissen, was Lizenzauflagen sind und wissen, wie wichtig innere Stabilität ihres Klubs sind. Zumindest die meisten.

Doch dennoch werden die anderen Klubs Deutschland nicht los. Weil Deutschland andere Qualitäten hat: Deutschland hatte immer - und sollte darauf wieder setzen - mit die besten Trainer und das beste Nachwuchskonzept (zusammen mit Holland). Außerdem eine großartige Scoutingabteilung. Harte und gute Arbeit hat die traditionellen Fußballklubs immer am Leben erhalten. Schaut euch an, wieviele gute Trainer wir in Deutschland haben/hatten. Und dauerhaft kommen neue nach. Und wie ist es in anderen Ländern? Wieviele Weltklassetrainer haben Spanien, England oder Italien?

Wenn man aber hart arbeitet, dann ist es nur natürlich, dass es Durststrecken gibt. Doch wir sehen doch bereits: Werder schickt sich wieder an, ganz oben mitzumischen, wenn sie Europa tatsächlich erreichen und den Kader halbwegs zusammenhalten (besonders das offensive Prunkstück Delaney - Junuzovic - Gnabry - Kruse - Pizarro/Bartels). Gisdol macht beim HSV gute Arbeit. Dardai hat Hertha auf ein großartiges Niveau gebracht. Nagelsmann hat ein stabiles Hoffenheim kreiert, aus fast nur unbekannten Spielern. Und dann gibt es noch Streich, Stöger usw. Und auch international: Da hast du einen Jürgen Klopp.

Insofern habe ich keine Sorge auf lange Sicht um den deutschen Fußball. Das einzige, was den deutschen Fußball zerstören kann, ist, wenn die Deutschen nicht mehr hart arbeiten. Und das wird passieren, wenn die Deutschen ihren Fußball auf Geld aufbauen. Deswegen ist es ganz wichtig, dass 50 1 die Deutschen weiterhin dazu zwingt - und das möglichst noch lange -, wirtschaftlich und sportlich exzellent zu arbeiten.
DeckardCain
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21.04.17, 20:44

@Psternak

Oh Oh....das werden viele hier nicht gerne hören :)

Allerdings sind nicht nur die Bayern schuld, sie wissen ja wie die Profis ticken: mache ihnen ein Angebot mit deutlich besseren Bezügen und die Jungs verspüren danach den dringenden Wunsch zu wechsln und von der Bank ungeschwitzt Titel zu sammeln.

Nebenbei sorgt man noch dafür, dass die nationale Konkurrenz in Schach gehalten wird, anders sind auch die Transfers von Rudy und Süle nicht zu erklären oder das angebliche Angebot Richtung Timo Werner.

Das hilft ihnen zwar in der Meisterschaft, zu Lasten der Herausforderung, nicht jedoch international. Einen echten deutschen Titelkampf wollen die Bayern offensichtlich nicht, wahrscheinlich denken sie, dass sie mit 80% Ballbesitz sowieso jedes Spiel gewinnen. Das stimmt auch weitgehend für die BuLi, aber international sagt dieser Wert nicht zwangsläufig den Sieger voraus.
nocturnal
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21.04.17, 20:44

@Paul_McStay

Du hast Recht mit deiner Vergabe-Regel, nur die ersten drei bekommen 4 mögliche Plätze zugesprochen.

Aber es sieht alles noch sehr gut aus, weil die Italienische Liga vor allem letztes Jahr ein echt schlechtes Jahr hatte, was ihnen noch lange weh tun wird, solange die Konkurrenten nicht ein ähnlich mieses Jahr hinlegen. Auch dieses Jahr ist Deutschland noch vor Italien und England, aber die können beide noch punkten. Aber da nur noch maximal drei Spiele gewonnen werden können, wird zumindest Italien nicht entscheidend Boden gutmachen können. Nächstes Jahr wäre aber ein ordentliches Jahr wieder mal angebracht :-)

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