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26.03.2017, 20:16

Darmstadt-Anhänger veranstalten "Tag der Mitglieder und Fans"

Fanbündnis boykottiert Leipzig-Reise - Frings dagegen

Knapp zwei Jahre nach dem bisher letzten Aufeinandertreffen in Leipzig gastieren die Lilien am Samstag erneut bei RB. Und wieder ruft ein Fan-Bündnis zum Boykott der Reise auf. Gleichzeitig veranstaltet die Fan- und Förderabteilung (FuFa) des SV Darmstadt 98 zu Hause einen "Tag der Mitglieder und Fans". Trainer Torsten Frings und Präsident Rüdiger Fritsch wünschen sich hingegen eine möglichst große Unterstützung beim Auswärtsspiel.

Fans des SV Darmstadt 98
Einige von ihnen reisen nicht mit nach Leipzig: Fans des SV Darmstadt 98.
© picture allianceZoomansicht

"In der 2. Liga gab es etwas Ähnliches. Zum Schluss waren doch relativ viele Fans mitgekommen", erinnert sich Fritsch. Ende April 2014 bevölkerten über 25.000 Zuschauer das Leipziger Stadion, darunter eine stattliche Zahl von Lilien-Anhängern. Für die Partie am diesem Samstag sind bislang rund 700 Auswärtstickets verkauft worden. Vor wenigen Wochen hatte der "Block 1898" zum Boykott aufgerufen.

Gleichzeitig unterstützt das Fanbündnis am 1. April eine Aktion der Fan- und Förderabteilung, die die Partie am Böllenfalltor via Fanradio über die Stadionlautsprecher überträgt, Straßenfußball, Dosenwerfen und Stadionführungen organisiert. Die FuFa hat einen "Tag der Mitglieder und Fans" ausgerufen.

"Es geht Mitnichten um eine Anti-Leipzig-Aktion, sondern um ein Angebot an die vielen Tausend Mitglieder und Lilienfans, die sowieso nicht 'auswärts' fahren", betont Fufa-Abteilungsleiter Markus Sotirianos. Dass der Tag am Tag des RB-Spiels stattfindet, sei allerdings "gewollt, aber eben mit dem Darmstadt-typischen ironischen Augenzwinkern gegenüber dem medial herbeigeredeten Anti-Leipzig-Gehabe."

Vom Boykottaufruf des "Block 1898" sind Trainer und Präsident alles andere als begeistert von der Maßnahme. Frings: "Ich respektiere die Entscheidung der Fans, würde mir aber wünschen, wenn möglichst viele nach Leipzig kommen, um uns zu unterstützen." Fritsch: "Das Modell Leipzig wird intensiv in der gesamten deutschen Fußballszene diskutiert. Jeder muss seine eigene Meinung dazu finden und entscheiden, was er tut. Wir respektieren das. Auf der anderen Seite würden wir und die Mannschaft uns sehr freuen, wenn stimmgewaltige Unterstützung vor Ort vorhanden wäre."

Michael Ebert

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