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20.03.2017, 13:30

Mainz: Arbeit am letzten Pass

Schröders Botschaft: "Wir werden belohnt"

Die Botschaft, die Rouven Schröder nach dem bitteren 0:1 (0:0) gegen den FC Schalke 04 sendet, ist deutlich: Hoffnung. "Wir hätten uns belohnen müssen für eine engagierte Leistung", erklärte der Sportdirektor des 1. FSV Mainz 05. Sein Appell: Voller Fokus auf das Duell mit dem FC Ingolstadt.

Hofft auf bessere Zeiten: Mainz' Sportdirektor Rouven Schröder.
Hofft auf bessere Zeiten: Mainz' Sportdirektor Rouven Schröder.
© imagoZoomansicht

Dieses findet nach der Länderspielpause statt und besitzt - wie schon die Schalke-Partie und das 1:2 in Darmstadt - richtungsweisenden Charakter. Aus Sicht der Rheinhessen sollen also aller guten Dinge drei sein, um sich Luft im Kampf gegen den Abstieg zu verschaffen. Doch Vorsicht ist geboten: "Ingolstadt tritt sehr, sehr geschlossen auf und hat sich trotz der Punktezahl längst nicht aufgegeben", weiß Schröder, der das 0:1 der Schanzer beim BVB am Freitag live im Stadion verfolgt.

Inhaltlich Freude gemacht haben dürfte ihm das Spiel der Nullfünfer am Sonntag. Der 41-Jährige sprach von einer engagierten Leistung und besonders in der ersten Hälfte kompakten Defensive. Doch dann war da diese 50. Minute, als die rechte FSV-Abwehrseite Sead Kolasinac, Eric-Maxim Choupo-Moting und Guido Burgstaller nahezu unbehelligt ließ - an Passivität kaum zu überbieten. "Unnötig", fand Schröder den Gegentreffer. "Wir haben trotzdem ein Spiel gesehen, das wir nicht hätten verlieren müssen. Leider haben wir in der Drangphase von zehn bis 15 Minuten vor der Pause das Tor nicht gemacht. Da hätten wir uns belohnen müssen für eine engagierte Leistung."

Mainzer Probleme sind nicht neu

Der Fußball ist mittlerweile von Daten durchleuchtet. Daher lässt sich sagen: Mainz 05 hat Schalke 04 in den Kategorien Torschüsse, Flanken, Ecken bezwungen. "Die Mannschaft hat auch nach dem 0:1 angeschoben, Leidenschaft war da, das Publikum war da", gewinnt der Sportdirektor dem Auftritt viel Positives ab. In der entscheidenden Kategorie aber, den Toren, steht ein 0:1.

Das liegt vor allem daran, dass "wir keine klare Chance mehr hinbekommen haben in den letzten 15 Minuten, obwohl wir gefühlt gedrückt haben". Da habe Selbstvertrauen gefehlt, sagt Schröder. "Das ein oder andere Anspiel ist nicht genau genug, sonst kriegst du auch den ein oder anderen Abschluss." Die gefährlichste Szene nach dem Seitenwechsel? Ein Kopfball des aufgerückten Torhüters Jonas Lössl in der Nachspielzeit.

Der letzte und vorletzte Pass zu ungenau, eine erschreckende Harmlosigkeit, sobald der Gegner den Nullfünf-Bahnsprintern oder Sturmbulle Jhon Cordoba, der sich am Sonntag glücklose aufrieb, die Tiefe nimmt. Neu sind diese Erkenntnisse nicht, umso mehr müssen sie bedenklich stimmen und für Trainer Martin Schmidt automatisch zur Frage führen: Wie sind diese teils dilettantischen Versuche - exemplarisch genannt sei nur der völlig falsch getimte Pass von Pablo De Blasis auf Cordoba (71.) - entscheidend zu verbessern?

Schröder zwischen begründetem Optimismus und Zweckoptimismus

Darum wird es gehen in einer Länderspielpause, in der für Schröder gilt: "Köpfe hoch. Wir müssen mit voller Konzentration in Richtung Ingolstadt." Wichtig sei das Zusammengehörigkeitsgefühl. Der leidenschaftliche Kampf der 05-Mannschaft um den einen Zähler bis zur letzten Sekunde hat durchaus demonstriert, dass dieser Faktor stimmt.

Auch die Unterstützung von den Rängen signalisiert dies, ebenso die Tatsache, dass der Zoff mit den Ultras keine Boykott-Aktion zur Folge hatte. Das kann wichtig sein im Rennen um den Klassenerhalt. Schröder jedenfalls trägt die klare Botschaft in die Mainzer Gemeinde: "Ich bin fest davon überzeugt: Wir werden belohnt." In zwei Wochen wird er wissen, ob es begründeter oder Zweckoptimismus war.

Benni Hofmann

1. Bundesliga, 2016/17, 25. Spieltag
1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1
1. FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1
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Nein, Schalkes Rekonvaleszent Coke ist nich keine Option für Markus Weinzierl - war aber beim Gastspiel in Mainz als Zuschauer dabei.
© imago

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